SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,71 € | 32,54 € |
| 35 | 3,42 € | 30,83 € |
Das Spannlager YET209 von SKF mit 45 mm Bohrung bietet dank Exzenterspannring und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager YET209 von SKF dient als einbaufertiges Bauteil für gelagerte Wellen in Gehäuseeinheiten. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm sowie einer Gesamtbreite von 43,7 mm nimmt das Wälzlager vorrangig radiale Kräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), deckt die Ausführung einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn eine feste Wellenverbindung bei unkomplizierter Handhabung gefragt ist.
Dieses Lager kommt vor allem in Gehäusekonstruktionen zum Einsatz, bei denen überwiegend radiale Belastungen auftreten. Dank des balligen Außenrings gleicht das Spannlager YET209 Fluchtungsfehler und statische Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle im Betrieb aus. Die beidseitig schleifende Dichtung trägt dazu bei, Verunreinigungen wie Staub oder Feuchtigkeit abzuhalten und die Laufbahn zu schützen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau bei Gehäuselagerungen mit vorwiegend radialer Beanspruchung.
Die Befestigung über einen Exzenterspannring ermöglicht eine zeitsparende, kraftschlüssige Arretierung auf der Welle ohne aufwendige Passsitze. In Verbindung mit dem einseitig verbreiterten Innenring reduziert das Spannlager YET209 die Kippneigung und unterstützt einen ruhigen Lauf. Da die Ausführung nachschmierbar ist, lässt sich verbrauchtes Schmierfett bei Bedarf im laufenden Instandhaltungszyklus erneuern. Dies unterstützt die Nutzungsdauer der Lagerung unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen. Bei der Auslegung sind die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und der zulässige Temperaturbereich zu beachten.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm und eine Gesamtbreite von 43,7 mm auf. Diese Abmessungen beziehen sich auf die Kombination aus Außenring und dem einseitig verbreiterten Innenring samt Exzenterspannring. Prüfen Sie vor dem Einbau die Wellenabmessung und den verfügbaren Bauraum im Gehäuse.
Der Exzenterspannring wird auf den exzentrischen Ansatz des Innenrings gesetzt und in Drehrichtung der Welle manuell verdreht. Durch diese Drehbewegung verklemmt sich der Ring kraftschlüssig mit der Welle. Anschließend fixiert ein Gewindestift den Ring gegen ungewolltes Lösen. Das System erlaubt eine zeitsparende Montage sowie Demontage bei Wartungsarbeiten.
Ein ballig ausgeführter Außenring besitzt eine sphärisch gewölbte Mantelfläche. In Kombination mit einem passenden Lagergehäuse gleicht das Bauteil dadurch statische Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen oder Durchbiegungen der Welle entstehen. Das vermindert unerwünschte Kantenspannungen und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung auf den Wälzkörpern bei.
Die beidseitig schleifende Dichtung liegt mit ihren Dichtlippen direkt an den Laufflächen des Innenrings an. Sie dient dazu, das Eindringen von Schmutz, Feuchtigkeit oder Staubpartikeln in das Lagerinnere zu erschweren. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, dass das Schmiermittel im Arbeitsbereich verbleibt, was Reibung mindert und die Lebensdauer der Bauteile unterstützt.
Das Lager verfügt über Schmierbohrungen im Außenring, über die Schmierstoff direkt zu den Wälzkörpern gelangt. Über einen Schmiernippel am Gehäuse lässt sich geeignetes Wälzlagerfett zuführen, um altes Schmiermittel auszutreiben. Ein planmäßiges Nachschmieren empfiehlt sich besonders bei hoher Staubbelastung, feuchter Umgebung oder dauerhaft erhöhten Betriebstemperaturen.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und die verbauten Dichtungswerkstoffe behalten innerhalb dieser Spanne ihre Formstabilität und Schutzwirkung. Für Einsätze nahe den Temperaturgrenzen sollten Instandhalter die thermischen Eigenschaften des verwendeten Schmierfetts berücksichtigen.
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