SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,13 € | 21,44 € |
| 35 | 2,25 € | 20,32 € |
Das Spannlager YET206 von SKF bietet mit 30 mm Bohrung, Exzenterspannring und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager YET206 ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit für radiale Belastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Lager der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Die Konstruktion verfügt über einen einseitig verbreiterten Innenring und lässt sich über den zugehörigen Exzenterspannring zügig auf der Welle arretieren. Für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen besitzt die Einheit eine beidseitig schleifende Dichtung sowie eine Nachschmiermöglichkeit.
Typische Einsatzbereiche für diese Lagereinheit sind Steh-, Flansch- oder Spanngehäuse, bei denen überwiegend radiale Belastungen auftreten. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle aus. Die beidseitig schleifende Dichtung hält Verunreinigungen wie Staub oder Feuchtigkeit vom Kugelsatz fern. Die Einheit eignet sich für industrielle Gehäuselagerungen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Der Exzenterspannring erlaubt eine form- und kraftschlüssige Befestigung direkt auf glatten Wellen, vorzugsweise bei konstanter Drehrichtung. Ein Festziehen des Rings mit einer Drehbewegung und die Sicherung über den Gewindestift reduzieren den Montageaufwand. Durch den einseitig verbreiterten Innenring sitzt das Bauteil kippstabil auf der Welle. Zudem ist das Lager nachschmierbar, wodurch Schmierstoff bei Bedarf im laufenden Instandhaltungszyklus nachgefüllt werden kann.
Die Einheit weist einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Gesamtbreite von 35,7 mm auf. Diese Maße sind darauf abgestimmt, dass das Bauteil in genormte Gehäuseeinheiten eingesetzt werden kann.
Die Arretierung erfolgt über einen Exzenterspannring auf dem einseitig verlängerten Innenring. Durch Verdrehen des Rings in Wellendrehrichtung entsteht ein fester Klemmsitz, der abschließend über eine Madenschraube gegen selbsttätiges Lösen gesichert wird.
Die sphärisch geschliffene Mantelfläche dient dazu, Winkelfehler und fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen. Bei der Montage richtet sich das Lager im Gehäusekörper selbsttätig passend zur Wellenflucht aus.
Das Bauteil ist mit einer beidseitig schleifenden Dichtung ausgestattet. Die Dichtlippen liegen am Innenring an, schirmen Schmutzpartikel sowie Spritzwasser ab und tragen dazu bei, ein Austreten des Schmierstoffs zu verhindern.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 bleibt innerhalb dieser Spanne maßstabil und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf.
Ja, dieses Modell ist nachschmierbar ausgeführt. Über geeignete Schmierbohrungen im Gehäuse und Außenring lässt sich bei Bedarf frisches Wälzlagerfett zuführen, was die Gebrauchsdauer bei staubigen oder thermisch beanspruchten Einsätzen verlängert.
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