FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,07 € | 58,32 € |
| 30 | 6,14 € | 55,25 € |
Spannlager UC214-44 von FAG mit 69,85 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitig verbreitertem Innenring für montagefreundliche Wellenbefestigungen per Gewindestift.
Das Spannlager UC214-44 ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Schmierbohrung für industrielle Konstruktionen. Das Lager verfügt über eine Bohrung von 69,85 mm bei einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Gesamtbreite von 74,6 mm. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dank der korrosionsbeständigen Ausführung eignet sich dieser Lagereinsatz für Umgebungen mit erhöhter Feuchtigkeitsbelastung.
Dieses Wälzlager nimmt primär radiale Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler aus, sobald es in einem passenden Steh- oder Flanschlagergehäuse montiert ist. Der ballige Außenring ermöglicht das Einschwenken in die Gehäusebohrung, um fertigungs- oder montagebedingte Schiefstellungen der Welle auszugleichen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in denen Wellen schnell und ohne aufwendig bearbeitete Lagersitze fixiert werden müssen.
Die Klemmung über Gewindestifte im beidseitig verbreiterten Innenring erlaubt eine direkte Fixierung auf gezogenen Wellen. Durch die vergrößerte Auflagefläche verringert sich das Kippen des Innenrings im Betrieb, was einen stabilen Lauf begünstigt. Für den Schutz vor Schmutzeintrag sorgt eine beidseitig schleifende Dichtung mit vorgesetzter Schleuderscheibe. Ein Polyamidkäfig führt die Wälzkörper im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Der Innendurchmesser beträgt 69,85 mm, der Außendurchmesser liegt bei 125 mm und die Gesamtbreite über den beidseitig verbreiterten Innenring misst 74,6 mm. Die sphärische Mantelfläche ist für den Einbau in genormte Lagergehäuse ausgelegt.
Die Fixierung erfolgt über im Innenring integrierte Gewindestifte. Diese Stifte werden direkt gegen die Welle angezogen und klemmen das Lager form- beziehungsweise kraftschlüssig fest. Diese Methode ermöglicht eine unkomplizierte Montage ohne zusätzliche Spannhülsen oder Absätze auf der Welle.
Die sphärische Mantelfläche des Außenrings dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. In Kombination mit einem Gehäuse mit hohlkugeligem Sitz lässt sich die Lagereinheit ausrichten, wodurch montagebedingte Schiefstellungen oder Wellendurchbiegungen im Betrieb ausgeglichen werden.
Eine beidseitig schleifende Dichtung in Kombination mit einer äußeren Schleuderscheibe schirmt die Laufbahn vor Staub und Feuchtigkeit ab. Die rotierende Schleuderscheibe befördert grobe Partikel durch Fliehkraft mechanisch nach außen.
Ja, das Lager ist mit Schmierbohrungen im Außenring versehen. Dadurch kann frischer Schmierstoff über einen am Gehäuse vorhandenen Schmiernippel direkt in das Lagerinnere nachgeführt werden, um den Leichtlauf über die Einsatzdauer zu unterstützen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Begrenzt wird dieser Bereich unter anderem durch den verbauten Polyamidkäfig sowie das Schmierfett und die Dichtungswerkstoffe, weshalb diese Temperaturgrenzen im Dauereinsatz beachtet werden sollten.
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