SKF
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Kompaktes Spannlager 1726210 -2RS1 von SKF Wälzlager mit 50 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitiger Schleifdichtung für raue Umgebungsbedingungen.
Das Spannlager 1726210 -2RS1 ist als einbaufertiges Wälzlager für Industrieanwendungen konzipiert, bei denen eine wirksame Abdichtung und der Ausgleich von Fluchtungsfehlern gefordert sind. Mit den Hauptabmessungen 50 mm Bohrungsdurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Baubreite entspricht das Bauteil genormten Maßen. Der Hersteller SKF fertigt das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Lager kommt vorwiegend in passenden Gehäuseeinheiten zum Einsatz, um statische Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle auszugleichen. Durch die beidseitig schleifende 2RS1-Dichtung schützt die Konstruktion das Innere vor eindringenden Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Typische Einsatzfelder finden sich in allgemeinen Maschinen- und Gehäuselagerungen, bei denen überwiegend radiale Kräfte auf die Lagerstelle einwirken.
Der ballige Außenring ermöglicht das Einschwenken in entsprechend geformte Gehäusebohrungen, wodurch sich Ausrichtfehler bei der Montage neutralisieren lassen. Anders als viele herkömmliche Gehäuselagereinsätze besitzt dieses Modell keinen verbreiterten Innenring und keine integrierten Klemmelemente wie Madenschrauben oder Exzenterspannringe. Die axiale Fixierung auf der Welle erfolgt daher konstruktiv über Passungssitze, Wellenschultern oder Sicherungsringe.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Innen- und Außenring besitzen die gleiche Baubreite, da der Innenring nicht verbreitert ausgeführt ist.
Die sphärisch geformte Mantelfläche des Außenrings dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. In Kombination mit einem passend hohlkugelig ausgeführten Gehäuse kann sich das Lager bei Montageungenauigkeiten oder Wellendurchbiegungen im Gehäusesitz frei ausrichten.
Das Kürzel 2RS1 kennzeichnet beidseitig montierte, berührende Schleifdichtungen aus elastomerem Werkstoff. Diese Dichtungsbauform schützt das Wälzkörperinnere vor feinen Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit und hält den Schmierstoff im Lager.
Dieses Modell verfügt über keine zusätzlichen Befestigungsmittel wie Gewindestifte oder Exzenterringe am Innenring. Die Verbindung mit der 50-mm-Welle erfolgt über eine zylindrische Passung sowie übliche axiale Anschläge wie Wellenabsätze, Distanzhülsen oder Sicherungsringe.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten der 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie das Material der schleifenden Dichtlippen ihre mechanische Funktion.
Das Bauteil wird in der Standard-Toleranzklasse P0 (entspricht PN nach DIN sowie ABEC 1) gefertigt. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Maß- und Lauftoleranzen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau zuverlässig ab.
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