RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,57 € | 29,88 € |
| 35 | 3,14 € | 28,31 € |
Das Spannlager 1235-35 ECG von RHP Wälzlager bietet 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und sichere Fixierung über Gewindestifte für Industrieanwendungen.
Mit dem Spannlager 1235-35 ECG erhalten Sie ein robustes Wälzlager für anspruchsvolle Montagebedingungen im Maschinen- und Anlagenbau. RHP Wälzlager fertigt diese Einheit aus widerstandsfähigem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 35 x 72 x 38,93 mm. Das Lager besitzt einen balligen Außenring sowie einen beidseitig verbreiterten Innenring. Eine beidseitig schleifende Dichtung schützt das Innere vor eindringenden Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Dank der Nachschmierbarkeit lässt sich frisches Schmiermittel bei Bedarf gezielt zuführen.
Dieses Spannlager kommt vorwiegend in passenden Steh- und Flanschlagergehäusen zum Einsatz, um rotierende Wellen zuverlässig zu führen und überwiegend radiale Belastungen aufzunehmen. Der sphärisch geformte Außenring gleicht statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler der Welle aus, die durch Fertigungstoleranzen in der Umgebungskonstruktion entstehen können. Konstrukteure und Anwender nutzen diese Baueinheit in mechanischen Baugruppen und Wellenführungen, bei denen wechselnde Belastungen und Umgebungseinflüsse auftreten.
Die Arretierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring, was die Montage auf glatten Wellen vereinfacht. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring verringert sich die Verkippungsneigung auf der Welle, was einen ruhigen Lauf begünstigt. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Bei Bedarf lässt sich der Schmierstoff über eine Schmierbohrung nachfüllen.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Gesamtbreite von 38,93 mm entspricht das Lager gängigen Gehäuseabmessungen. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring bietet es eine verlässliche Führungsfläche auf der Welle, während der ballige Außenring in passende Gehäusebohrungen einschwenken kann.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte, die direkt im Innenring sitzen und auf die Welle geschraubt werden. Diese Verbindung sorgt für einen festen Kraftschluss auf zylindrischen Wellen. Der Einbau erfordert kein Aufpressen oder Erwärmen, was Montage- und Austauscharbeiten in der Praxis erleichtert.
Beidseitig schleifende Dichtlippen liegen direkt am Innenring an und dichten den Wälzkörperraum gegen Schmutz, Staub und Spritzwasser ab. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett zuverlässig im Lagerinneren. Diese Dichtungsvariante eignet sich besonders für Umgebungen mit mittlerer bis höherer Staub- oder Schmutzbelastung.
Ja, diese Lagerausführung ist nachschmierbar konstruiert. Über passende Schmierkanäle im Gehäuse und Schmierbohrungen am Außenring kann bei Bedarf frisches Fett eingebracht werden. Das verlängert die Gebrauchsdauer unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen, da verbrauchtes Schmiermittel und eventuell eingedrungene Partikel verdrängt werden.
Die sphärische Form des Außenrings dient dem Ausgleich von statischen Fluchtungsfehlern. Wenn Gehäusebohrung und Welle herstellungs- oder montagebedingt nicht exakt fluchten, schwenkt der Außenring im Gehäuse leicht ein. Dies verhindert schädliche Kantenpressungen und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung auf die Wälzkörper bei.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und das Dichtungsmaterial ihre Form- und Funktionsstabilität. Für Einsätze mit höheren Umgebungstemperaturen sollten vorab die Schmierfetteigenschaften geprüft werden.