SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,48 € | 28,09 € |
| 35 | 2,96 € | 26,61 € |
Das Spannlager YAT208 von SKF mit 40 mm Bohrung und balligem Außenring dient der Wellenbefestigung mittels Gewindestiften in Gehäuseeinheiten.
Das Spannlager YAT208 von SKF ist ein einbaufertiges Wälzlager für industrielle Gehäuselagerungen. Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 36 mm eignet es sich vorrangig zur Aufnahme radialer Belastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), deckt die Einheit Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ab. Beidseitig schleifende Dichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutzeintrag und Feuchtigkeit.
Diese Lagereinheit kommt vor allem bei gelagerten Wellen in Gehäuseeinheiten zum Einsatz, bei denen vorwiegend radiale Belastungen auftreten. Durch den balligen Außenring gleicht das Lager statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler der Welle gegenüber dem Gehäuse eigenständig aus. Die Konstruktion nimmt überwiegend radiale Kräfte auf. Dank der beidseitig schleifenden Abdichtung eignet sich die Einheit für staubige oder feuchte Umgebungsbedingungen, da Schmutzpartikel am Eindringen in die Laufbahnen gehindert werden.
Das Lager besitzt einen einseitig verbreiterten Innenring, der die Neigung zum Verkippen auf der Welle verringert und für eine stabile Auflage sorgt. Die Montage erfolgt über integrierte Gewindestifte, die den Innenring direkt auf der Welle fixieren. Dies vereinfacht die Befestigung im Vergleich zu aufwendigen Presssitzen. Beim Einbau ist auf ein gleichmäßiges Anziehen der Stifte sowie auf den korrekten Gehäusesitz des balligen Außenrings zu achten.
Die Abmessungen betragen 40 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 80 mm für den Außendurchmesser und 36 mm für die gesamte Breite. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Austausch in entsprechenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen nach gängigen Industriestandards.
Die sphärisch geformte Mantelfläche des Außenrings sitzt beweglich in einer entsprechend geformten Gehäusebohrung. Auf diese Weise gleicht die Baueinheit statische Fluchtungsfehler und Schiefstellungen der Welle selbsttätig aus. Diese Ausgleichsfunktion verhindert Kantenbelastungen auf den Laufbahnen und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte im einseitig verbreiterten Innenring. Bei der Montage schieben Sie das Lager auf die Welle und ziehen die Gewindestifte mit dem passenden Drehmoment fest. Diese kraftschlüssige Verbindung ermöglicht eine schnelle Installation ohne Erwärmen des Innenrings oder den Einsatz von Einpresswerkzeugen.
Schleifende Dichtlippen an beiden Lagerseiten liegen elastisch am Innenring an. Sie halten das Schmiermittel im Lagerinneren und verringern das Eindringen von festen Schmutzpartikeln, Staub oder Spritzwasser. Dies qualifiziert das Wälzlager für Einsätze in anspruchsvollen, partikelbelasteten Industrieumgebungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die Dichtungswerkstoffe sind für diese thermische Spanne ausgelegt. Bei Anwendungen im oberen Grenzbereich sollten Umgebungsbedingungen und Wärmeentwicklung kontinuierlich überwacht werden.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz bietet für Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau ein ausgewogenes Verhältnis aus Rundlaufgenauigkeit, Maßhaltigkeit und wirtschaftlicher Austauschbarkeit.
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