FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,77 € | 14,56 € |
| 25 | 1,54 € | 13,79 € |
| 50 | 2,30 € | 13,03 € |
Das Spannlager UC206-17 von FAG kombiniert 26,988 mm Bohrung, einen balligen Außenring und Gewindestifte für montagefreundliche Lagerungen in passenden Gehäusen.
Mit dem Spannlager UC206-17 liefert FAG Wälzlager ein einbaufertiges Maschinenelement aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in korrosionsbeständiger Ausführung. Die Konstruktion nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und arbeitet in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Beidseitig schleifende Dichtungen mit zusätzlichen Schleuderscheiben schützen die Laufbahn vor Verunreinigungen. Der beidseitig verbreiterte Innenring sorgt für eine stabile Führung auf der Welle und vermindert das Verkippen im Betrieb.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen Fertigungstoleranzen oder Durchbiegungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Der ballige Außenring passt in entsprechend sphärisch geformte Gehäusebohrungen und ermöglicht die Kompensation statischer Winkelfehler. Durch die integrierten Schmierbohrungen lässt sich das Lager über eine Gehäusevorrichtung bei Bedarf nachschmieren. Dies unterstützt den kontinuierlichen Betrieb in passenden Gehäuselagerungen.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte im Innenring, wodurch sich das Lager zügig auf gezogenen Wellen arretieren lässt. Der Nenndurchmesser der Bohrung beträgt 26,988 mm. Ein integrierter Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Gehäuseaufnahme die ballige Außenkontur von 62 mm Außendurchmesser unterstützt.
Die Bohrung misst 26,988 mm. Der Außendurchmesser beträgt 62 mm bei einer Gesamtbreite des beidseitig verbreiterten Innenrings von 38,1 mm. Mit diesen Abmessungen entspricht die Geometrie der Baureihe UC206 für Gehäuselagerungen.
Beidseitig schleifende Dichtlippen liegen am Innenring an und halten Schmierstoff im Lagerinneren. Die vorgelagerten Schleuderscheiben wehren gröbere Schmutzpartikel sowie Spritzwasser mechanisch ab, indem sie Fremdkörper durch die Rotationsbewegung nach außen ablenken. Diese Bauart eignet sich für staub- und feuchtigkeitsbelastete Betriebsumgebungen.
Die ballige Mantelfläche dient dazu, Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen. Bei der Montage in ein Gehäuse mit sphärischer Aufnahmebohrung stellt sich das Lager selbsttätig im Raum ein. Dies trägt dazu bei, Kantenpressungen an den Wälzkörpern zu vermeiden und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Zur Befestigung dienen im Innenring integrierte Gewindestifte. Nach dem Aufschieben auf die Welle mit 26,988 mm Durchmesser werden die Stifte festgezogen, wodurch ein kraft- und formschlüssiger Halt entsteht. Der beidseitig verbreiterte Innenring sorgt dabei für eine verkippungsarme Auflage auf der Welle.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Der integrierte Polyamidkäfig zeichnet sich durch elastische Führung der Wälzkörper und geringe Reibung aus. Bei Einsätzen nahe der oberen Temperaturgrenze sollte die thermische Verträglichkeit des Nachschmierfetts mit dem Käfigmaterial abgestimmt werden.
Über vorhandene Schmierbohrungen im Außenring kann frisches Schmierfett direkt in den Wälzkörperraum eingeleitet werden. In Kombination mit einem schmierbaren Steh- oder Flanschlagergehäuse lässt sich gebrauchter Schmierstoff verdrängen. Dies unterstützt die Gebrauchsdauer der Lagerung bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen ohne Demontage der Welle.
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