NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,20 € | 60,71 € |
| 30 | 6,39 € | 57,52 € |
Das Spannlager UC310 D1 von NSK bietet mit 50 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitig verbreitertem Innenring eine feste Lagereinheit für Industrieanwendungen.
Das Spannlager UC310 D1 ist ein einsatzfertiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für die Montage in passenden Steh- oder Flanschgehäusen. Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 61 mm nimmt dieses Lager vorwiegend radiale Belastungen auf. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Konstruktionen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau nutzen diesen Lagertyp als wirtschaftliche Lösung für rotierende Wellen.
Dieses Spannlager UC310 D1 wird in Gehäuselagerungen eingesetzt, bei denen Wellen direkt montiert werden. Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau und in industriellen Anlagen mit vorwiegend radialen Lasten. Durch die Auslegung für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt das Bauteil übliche industrielle Umgebungsbedingungen praxisgerecht ab. Die Einheit eignet sich sowohl für Neukonstruktionen als auch als Ersatz bei der Instandhaltung bestehender Maschinen.
Der sphärisch geformte Außenring gleicht statische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäusebohrung aus, die bei der Montage oder durch Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion entstehen. Zur Befestigung dienen im Innenring integrierte Gewindestifte, die das Lager kraftschlüssig auf einer zylindrischen Welle klemmen. Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert das Kippen auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Rundlauf im laufenden Betrieb.
Das Spannlager UC310 D1 weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Innenringbreite von 61 mm auf. Der ballige Außenring ist exakt auf entsprechende Gehäusebohrungen abgestimmt, während die 50-mm-Bohrung für handelsübliche metrische Wellen ausgelegt ist. Prüfen Sie diese Maße vor dem Austausch direkt an Ihrer Anlage.
Die mechanische Befestigung erfolgt über Gewindestifte, die direkt in den beidseitig verbreiterten Innenring eingelassen sind. Beim Anziehen drücken die Stiftspitzen auf die Oberfläche der Welle und erzeugen einen festen Kraftschluss. Diese Verbindungsmethode erlaubt eine unkomplizierte Montage und Demontage ohne separate Spannhülsen oder aufwendige Passungssitze.
Ein balliger beziehungsweise sphärischer Außenring dient dem Ausgleich statischer Winkelfehler. Sitzt das Gegenstück in einem Gehäuse mit passender Hohlkugelfläche, kann sich das Lager bei Montageungenauigkeiten oder leichten Durchbiegungen der Welle ausrichten. Dies verhindert schädliche Kantenbelastungen auf die Wälzkörper und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung bei.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Spanne behält der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 seine Formstabilität und Härte. Für Anwendungen mit anhaltenden Temperaturen oberhalb dieses Bereichs oder bei starkem Frost sind gesonderte Spezialausführungen erforderlich.
Die Einstufung P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die normale Standardtoleranz für Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß- und Rundlaufabweichungen für industrielle Standardanwendungen. Für reguläre Gehäuselagerungen in Antrieben oder Industrieanlagen bietet diese Genauigkeitsstufe ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Laufgenauigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Gegenüber schmalen Innenringen vergrößert die beidseitige Verbreiterung die Auflagefläche auf der Welle. Dadurch neigt das Lager unter radialer Last weniger zum Verkippen auf dem Lagersitz. Gleichzeitig bietet die zusätzliche Breite ausreichend Bauraum für die Gewindestifte, was einen festen Halt bei wechselnden Drehrichtungen unterstützt.
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