KOYO
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Das Spannlager UC205-16 von JTEKT-KOYO bietet mit 25,4 mm Bohrung, balligem Außenring und Gewindestiftbefestigung eine einbaufertige Lösung für Gehäuseeinheiten.
Dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist als einbaufertiger Lagereinsatz für Steh- oder Flanschlagergehäuse konzipiert. Mit einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Gesamtbreite von 34,1 mm nimmt die Einheit vorwiegend radiale Kräfte auf. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring sitzt das Lager kippstabil auf der Welle. Eine beidseitig schleifende Dichtung schützt das Innere vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit, während der Stahlblechkäfig die Wälzkörper führt.
Diese Lagereinheit kommt typischerweise in Konstruktionen mit zölligen Wellenabmessungen und passenden Gehäuseeinheiten zum Einsatz. Durch die zöllige 25,4-mm-Bohrung (1 Zoll) passt das Lager exakt auf entsprechende Wellenabmessungen. Schmierbohrungen im Außenring ermöglichen das gezielte Nachschmieren im eingebauten Gehäuse. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) unterstützt einen präzisen Rundlauf im regulären Industriebetrieb bei Temperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Der ballige Außenring gleicht Fluchtungsfehler und statische Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäusekonstruktion aus. Die Montage auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im verbreiterten Innenring, was eine kraftschlüssige Arretierung ohne zusätzliche Spannringe erlaubt. Ein gleichmäßiges Anziehen der Stifte verhindert Verspannungen auf der Welle und unterstützt eine symmetrische Lastverteilung im Kugelrollgang.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 25,4 mm passt der Lagereinsatz auf 1-Zoll-Wellen. Der ballige Außendurchmesser beträgt 52 mm, während der beidseitig verbreiterte Innenring auf eine Gesamtbreite von 34,1 mm kommt. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe UC205 für zöllige Wellenmaße.
Über zwei im Innenring integrierte Gewindestifte wird das Lager auf der Welle fixiert. Diese Stifte drücken direkt auf den Wellenkörper und stellen eine kraftschlüssige Verbindung her. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt das Lager stabil ab und vermindert das Kippen bei radialer Belastung.
Die sphärisch geformte Mantelfläche sitzt in einer entsprechend hohlkugelig ausgeführten Aufnahme des Lagergehäuses. Diese Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler und statische Winkelfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen im Grundrahmen oder bei der Montage der Gehäuse entstehen. Dynamische Schiefstellungen während des Betriebs gleicht sie nicht aus.
Beidseitig schleifende Dichtlippen liegen direkt am Innenring an und halten grobe Schmutzpartikel, Staub und Spritzwasser vom Laufbahnsystem fern. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett im Wälzkörperraum. Diese Ausführung eignet sich für Umgebungen mit normaler bis erhöhter Schmutzbelastung.
Ja, das Lager ist mit integrierten Schmierbohrungen im Außenring ausgestattet. Über einen Schmiernippel am passenden Gehäuse lässt sich frisches Schmierfett direkt zwischen die Wälzkörper leiten. Dies verlängert die Gebrauchsdauer bei dauerhaften Einsätzen im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Gefertigt ist das Wälzlager in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen für Gehäuselagerungen im industriellen Einsatz ab.