KOYO
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Das Spannlager UC305 von JTEKT-KOYO mit den Maßen 25x62x38 mm fixiert Wellen über Gewindestifte und gleicht Fluchtungsfehler im Gehäuse aus.
Das Spannlager UC305 ist ein einbaufertiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit 25 mm Bohrungsdurchmesser, 62 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite. In Kombination mit passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen nimmt dieser Lagereinsatz überwiegend radiale Lasten auf. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und hält den Schmierstoff im Wälzkörperraum. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig, was einen ruhigen Lauf bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 °C unterstützt.
Dieses Spannlager kommt bei gelagerten Wellen mit 25 mm Durchmesser zum Einsatz, bei denen montagebedingte Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen ausgeglichen werden müssen. Konstrukteure nutzen die Einheit in Gehäusen mit sphärischer Aufnahme. Da der ballige Außenring Schiefstellungen im Gehäuse ausgleicht, beugt die Bauform Kantenbelastungen vor. Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert zudem das Verkippen auf der Welle und unterstützt eine stabile Führung.
Die Fixierung des Innenrings auf der Welle erfolgt über Gewindestifte. Das gleichmäßige Anziehen der Stifte verhindert ein Wandern des Lagers unter Last, ohne den Innenring punktuell zu überlasten. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Für den zuverlässigen Betrieb ist zudem der angegebene Temperaturbereich von -20 bis +120 °C zu beachten, damit der Stahlblechkäfig und die schleifenden Dichtungen formstabil bleiben.
Das Spannlager UC305 verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Gesamtbreite von 38 mm. Diese Maße definieren den Sitz im Gehäuse sowie auf der Welle. Durch die beidseitige Verbreiterung des Innenrings stützt sich die Einheit breit auf der Welle ab.
Die sphärische Mantelfläche des Außenrings ermöglicht das Verschwenken des Lagers in einer passend geformten Gehäusebohrung. Dadurch gleicht das Wälzlager statische Winkelfehler und Fluchtungsungenauigkeiten aus, die bei der Montage oder durch Rahmenbewegungen entstehen. Im laufenden Betrieb muss das Gehäuse jedoch fest ausgerichtet bleiben.
Dieses Modell ist beidseitig mit einer schleifenden Dichtung ausgestattet. Die Dichtlippen liegen direkt an den Flächen des Innenrings an und verhindern das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und festen Verunreinigungen. Gleichzeitig halten sie das Schmiermittel im Lagerinneren, was den Verschleiß der Wälzkörper und Laufbahnen verringert.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 °C. Begrenzt wird dieser Bereich primär durch die thermische Beständigkeit der Dichtwerkstoffe und das Schmierfett. Für Anwendungen innerhalb dieser Spanne bietet der Wälzlagerstahl 100Cr6 zusammen mit dem Stahlblechkäfig eine hohe Formstabilität unter Last.
Die Angabe P0 beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die normale Standardtoleranz für Wälzlager. Sie definiert die zulässigen Abweichungen bezüglich Maßhaltigkeit, Rundlauf und Bohrungsdurchmesser. Diese Präzisionsklasse reicht für standardmäßige industrielle Anwendungen mit Gehäuselagern aus.
Die mechanische Verbindung erfolgt über Gewindestifte, die im Innenring eingelassen sind. Beim Eindrehen drücken sich die Spitzen gegen die Wellenoberfläche und sichern das Lager gegen axiales Verschieben sowie Durchdrehen. Für den Halt sollte die Welle eine maßhaltige Oberfläche ohne tiefe Riefen aufweisen.