YAR206 -2F/VA228 Spannlager von SKF
YAR206 -2F/VA228 Spannlager von SKF

SKF

Spannlager SKF YAR206 -2F/VA228

Technische Daten
 
Innendurchmesser
30 mm
Außendurchmesser
62 mm
Breite
38,1 mm
Material
manganphosphatierte Ringe
Dichtung
beidseitige Abdeckung mit Schleuderscheibe
Lagerluft
sehr stark erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
zylindrische Bohrung
Innenring
beidseitig verbreiterter Innenring
Außenring
ballig
Material der Wälzkörper
manganphosphatierte Wälzkörper
Befestigung
Gewindestifte
Temperaturbereich
-150 bis +350 °C
Gewicht
0,298 kg
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Spannlager SKF YAR206 -2F/VA228
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Spannlager SKF YAR206 -2F/VA228

Das Spannlager YAR206 -2F/VA228 von SKF mit den Maßen 30x62x38,1 mm eignet sich für anspruchsvolle Temperaturbereiche bis +350 Grad.

Dieses Spannlager YAR206 -2F/VA228 ist eine einbaufertige Lagereinheit für thermisch anspruchsvolle Betriebsbedingungen. Ausgestattet mit manganphosphatierten Ringen sowie manganphosphatierten Wälzkörpern eignet sich die Einheit für Anwendungen mit extremen Temperaturanforderungen. Das Bauteil verfügt über eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Gesamtbreite von 38,1 mm. Die Fixierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring.

Welche Vorteile bietet das Spannlager YAR206 -2F/VA228 bei extremen Temperaturen?

Die Konstruktion ist auf Industrieanwendungen mit außergewöhnlichen thermischen Anforderungen ausgelegt. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -150 bis +350 Grad lässt sich das Lager in Anlagen mit extremen thermischen Beanspruchungen nutzen. Der ballige Außenring gleicht statische Fluchtungsfehler im Zusammenspiel mit einem passenden Gehäuse aus. Der beidseitig verbreiterte Innenring mindert das Kippen auf der Welle und unterstützt eine stabile Führung bei radialer Belastung.

Welche Funktion haben Sonderfett und erhöhte Radiallagerluft?

Bei thermisch stark beanspruchten Lagern dehnen sich Welle und Ringe ungleichmäßig aus. Eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft wirkt einem Klemmen der Wälzkörper bei Wärmeausdehnung entgegen. Das herstellerseitig eingebrachte Sonderfett bleibt auch unter extremen Temperaturbedingungen funktionsfähig. Zudem schützt die beidseitige Abdeckung mit Schleuderscheibe das Lagerinnere vor groben Verunreinigungen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.

Welche Maße hat das Spannlager YAR206 -2F/VA228?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Innenringbreite von 38,1 mm auf. Der Außenring ist ballig ausgeführt, während der Innenring beidseitig verbreitert ist, um den Sitz auf der Welle stabil zu halten.

Für welchen Temperaturbereich ist diese Ausführung ausgelegt?

Die Ausführung deckt einen Einsatzbereich von -150 bis +350 Grad ab. Ermöglicht wird dieser breite Bereich durch die manganphosphatierten Ringe und Wälzkörper, die Abstimmung mit einem hitzebeständigen Sonderfett sowie die stark vergrößerte interne Lagerluft.

Wie wird das Spannlager auf der Welle befestigt?

Die Montage auf der Welle erfolgt mithilfe von Gewindestiften, die im beidseitig verbreiterten Innenring sitzen. Durch das gleichmäßige Anziehen der Stifte klemmt sich das Lager direkt auf der zylindrischen Welle fest, ohne dass zusätzliche Spannhülsen erforderlich sind.

Welche Dichtung besitzt das Lager?

Das Lager ist mit einer beidseitigen Abdeckung inklusive Schleuderscheibe versehen. Diese Kombination schirmt das Lagerinnere vor groben Partikeln ab und unterstützt den Rückhalt des Schmierstoffs bei kontinuierlicher Drehbewegung.

Warum verfügt das Lager über eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft?

In Anwendungen mit hoher Hitzeeinwirkung dehnen sich Werkstoffe merklich aus. Das vergrößerte Lagerspiel dient dazu, dass der Innenring expandieren kann, ohne dass die Wälzkörper zwischen den Laufbahnen verspannen oder klemmen.

Was bedeutet die Eigenschaft eines balligen Außenrings?

Ein balliger Außenring besitzt eine sphärische Außenkontur. Eingesetzt in einem passenden Steh- oder Flanschlagergehäuse ermöglicht diese Kontur den Ausgleich von Fluchtungsfehlern oder leichten Schiefstellungen der Welle gegenüber der Gehäuseachse.

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