KOYO
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Spannlager UC307 von JTEKT-KOYO mit 35 mm Bohrung und balligem Außenring für Gehäuseeinheiten zur Wellenfixierung über Gewindestifte.
Das Spannlager UC307 von JTEKT-KOYO ist ein montagefertiges Radial-Wälzlager für Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 48 mm eignet sich diese Einheit für passende Steh-, Flansch- oder Spanngehäuse. Der Außenring besitzt eine ballige Mantelfläche. Dadurch gleicht das Bauteil statische Fluchtungsfehler der Welle im Gehäuse aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig bieten mechanische Belastbarkeit im Dauerbetrieb.
Konstruktionen mit rotierenden Wellen erfordern oft einen unkomplizierten Ausgleich fertigungsbedingter Ausrichtfehler. Durch die sphärische Form des Außenrings stellt sich dieses Spannlager im Gehäuse passgenau ein, sobald Winkelfehler vorliegen. Beidseitig schleifende Dichtungen schützen das Innere vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und halten das Schmiermittel im Wälzkörperraum. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt das Lager typische thermische Bedingungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
Gegenüber Standard-Rillenkugellagern stützt der beidseitig verbreiterte Innenring die Welle auf einer größeren Kontaktfläche ab. Diese Bauart verringert ein Verkippen des Lagers auf der Welle und stabilisiert das Laufverhalten. Die Arretierung erfolgt direkt über zwei integrierte Gewindestifte im Innenring, was eine direkte Montage auf gezogenen Wellen ermöglicht. Dank der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 erfüllt das Bauteil praxisgerechte Anforderungen an Laufgenauigkeit und Rundlauf.
Kennzeichnend für dieses einbaufertige Wälzlager sind die Maße von 35 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite. Die Konstruktion verbindet einen balligen Außenring zum Ausgleich statischer Schiefstellungen mit einem verbreiterten Innenring und einer Wellenfixierung über integrierte Gewindestifte.
Zwei im Innenring integrierte Gewindestifte klemmen das Lager form- und kraftschlüssig direkt auf der Welle fest. Die Montage erfordert kein Aufpressen mit Spezialwerkzeugen und eignet sich für glatte Wellen in passenden Gehäuseeinheiten.
Die sphärisch geschliffene Mantelfläche des Außenrings sitzt in einer entsprechend hohlkugelig ausgeformten Gehäusebohrung. Fluchtet die Welle bei der Montage nicht exakt zum Gehäuse, schwenkt das Lager im Sitz und gleicht solche statischen Winkelfehler selbsttätig aus.
Beidseitig anliegende Dichtlippen dichten den Spalt zwischen Innen- und Außenring ab. Sie halten Schmutzpartikel sowie Spritzwasser von den Laufbahnen fern. Gleichzeitig tragen die Dichtungen dazu bei, das Schmierfett im Wälzkörperraum zu halten.
Ausgelegt ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Dieser Bereich wird durch die thermische Stabilität des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6, des Stahlblechkäfigs und der Dichtlippen bestimmt und deckt industrielle Umgebungsbedingungen ab.
Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 definiert verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit bei Standard-Industriewälzlagern. Sie bietet eine definierte Rundlaufgenauigkeit für praxisübliche Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.