KOYO
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Das Spannlager UC207-20 von JTEKT-KOYO bietet mit 31,75 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitig verbreitertem Innenring festen Halt auf zölligen Wellen.
Das Spannlager UC207-20 ist ein einbaufertiges Wälzlager für Gehäuseeinheiten. JTEKT-KOYO fertigt diesen Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Einheit besitzt eine zöllige Bohrung von 31,75 mm (entspricht 1 1/4 Zoll), einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Gesamtbreite von 42,9 mm. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring sitzt die Konstruktion kippsicher auf der Welle. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Laufbahnsystem.
Konstrukteure setzen das Spannlager UC207-20 vorwiegend in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen ein. Der sphärisch ausgeführte Außenring gleicht Fluchtungsfehler sowie statische Winkelfehler der Welle im Gehäuse selbsttätig aus. Dadurch eignet sich die Lagereinheit für Industrieantriebe und Gehäuselagerungen. Die beidseitig schleifende Dichtung hält groben Schmutz sowie Feuchtigkeit vom Lagerinneren fern, während integrierte Schmierbohrungen eine gezielte Nachschmierung im Betrieb ermöglichen.
Zwei integrierte Gewindestifte klemmen den Innenring direkt auf der Welle fest. Diese formschlüssige Arretierung erlaubt eine direkte Montage auf gezogenen Wellen ohne aufwendige Passungsabsätze. Mit der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) liefert JTEKT-KOYO die Standardgenauigkeit für industrielle Anwendungen. Das Lagersystem ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Konstruktionen mit häufig wechselnden Lastrichtungen profitieren von der stabilen Führung durch den verbreiterten Innenring.
Dieses Lagerelement besitzt einen Innendurchmesser von 31,75 mm, was genau 1 1/4 Zoll entspricht. Der ballige Außendurchmesser beträgt 72 mm. Über den beidseitig verbreiterten Innenring misst das Lager eine Gesamtbreite von 42,9 mm. Diese Maße erlauben den direkten Einbau in standardisierte Gehäuseeinheiten mit passender Aufnahme.
Die Befestigung erfolgt über zwei im Innenring integrierte Gewindestifte. Beim Festziehen drücken sich die Spitzen der Stifte gegen das Wellenmaterial und sichern das Lager gegen axiales Verschieben sowie Durchrutschen. Für eine verlässliche Klemmung eignen sich vor allem gezogene Präzisionswellen mit üblichen Passtoleranzen.
Die sphärische Außenfläche dient dem Ausgleich von Fluchtungsfehlern. Wenn Gehäusebohrungen nicht exakt fluchten oder sich lange Wellen unter Last leicht durchbiegen, schwenkt der Außenring im Gehäuse passend ein. So trägt die Konstruktion dazu bei, Kantenpressungen an den Wälzkörpern zu vermeiden.
Das Lager verfügt über eine beidseitig schleifende Dichtung. Die elastischen Dichtlippen liegen direkt an den Dichtflächen des Innenrings an. Dieser berührende Kontakt schützt die Wälzkörper vor eindringendem Staub, Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit. Gleichzeitig wirkt die Dichtungsanordnung einem Schmierfettaustritt aus dem Lagerinnenraum entgegen.
Der Außenring ist mit Schmierbohrungen ausgestattet. Befindet sich das Lager in einem Gehäuse mit Schmiernippel, gelangt frischer Schmierstoff direkt in den Wälzkörperbereich. Das verdrängt verbrauchtes Fett und Fremdkörper aus der Laufbahn, was bei staubigen Einsatzbedingungen zu längeren Intervallen zwischen Bauteilwechseln beiträgt.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig bleiben in dieser Spanne formstabil. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen über 100 Grad empfiehlt sich ein verkürztes Schmierintervall mit einem temperaturfesten Schmierfett.