ZEN
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Das Spannlager YAR205 -2RF von ZEN mit den Maßen 25x52x34,1 mm gleicht statische Fluchtungsfehler in sphärischen Gehäusen aus.
Das Spannlager YAR205 -2RF ist ein montagefertiges Wälzlager für Industrieanwendungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Dieses Lager von ZEN kombiniert einen balligen Außenring mit einem beidseitig verbreiterten Innenring und eignet sich für Wellen mit 25 mm Durchmesser. Als Werkstoff dient Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für mechanische Beanspruchungen. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und besitzt beidseitige 2RS-Dichtungen zum Schutz vor Verunreinigungen.
Konstrukteure setzen dieses Spannlager vor allem in Stehlager- und Flanschlagergehäusen ein, bei denen Fluchtungsfehler der Welle ausgeglichen werden müssen. Durch den balligen Außenring stellt sich das Lager im Gehäuse selbsttätig ein und kompensiert fertigungs- oder montagebedingte Winkelfehler. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt das Lager typische industrielle Einsatzbedingungen ab. Es nimmt überwiegend radiale Lasten in entsprechenden Gehäuseeinheiten auf.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte im Innenring, wodurch sich das Lager direkt auf einer zylindrischen Welle klemmen lässt. Der beidseitig verbreiterte Innenring vergrößert die Auflagefläche auf der Welle. Dadurch reduziert sich das Verkippen des Rings unter Last, was zu einem ruhigen Lauf der gesamten Baugruppe beiträgt. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße von 25 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser sowie 34,1 mm Breite und stimmen Sie das Gehäuse auf die sphärische Außenkontur ab.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Gesamtbreite von 34,1 mm über den Innenring ist das Lager auf passende Gehäuseeinheiten abgestimmt. Anhand dieser Maße prüfen Instandhalter und Konstrukteure die Maßhaltigkeit und den Lagersitz auf der Welle.
Die beidseitige 2RS-Dichtung besteht aus berührenden Dichtelementen, die den Innenraum des Lagers gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit abschirmen. Gleichzeitig hält die Abdichtung das Schmiermittel im Inneren des Wälzlagers. Diese Ausführung eignet sich vor allem für Umgebungen, in denen offene Lager durch abrasive Partikel vorzeitig ausfallen würden.
Die Montage auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im beidseitig verbreiterten Innenring. Beim Anziehen drücken die Stifte auf die Welle und erzeugen den erforderlichen Form- und Kraftschluss für die Drehmomentübertragung. Diese Methode ermöglicht eine unkomplizierte Ausrichtung und wiederholte Demontage bei Wartungs- oder Austauscharbeiten im laufenden Betrieb.
Der ballige bzw. sphärische Außenring ermöglicht das Ausrichten des Wälzlagers in Gehäusen mit entsprechend kugeliger Aufnahmebohrung. Treten bei der Montage oder durch Wellendurchbiegungen statische Winkelfehler auf, gleicht der Außenring diese Abweichungen ohne Zwangskräfte aus. Dadurch laufen die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufbahn, was Kantenspannungen vermindert.
Für dieses Wälzlager ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die 2RS-Dichtelemente ihre erforderliche Form- und Funktionstüchtigkeit. Bei dauerhaften Einsatztemperaturen nahe der oberen Grenzmarke sollten Anwender die Einflüsse auf die Lebensdauer der Dichtungen berücksichtigen.
Diese Kennzeichnung definiert die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager nach internationalen Normen. P0 (nach ISO bzw. DIN als Normaltoleranz PN bezeichnet) entspricht der US-Klassifizierung ABEC 1. Sie deckt die typischen Maß- und Rundlauftoleranzen für allgemeine Industrieanwendungen ab, bei denen keine extremen Hochpräzisionsanforderungen an das Lagerspiel oder den Rundlauf gestellt werden.
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