TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,90 € | 150,07 € |
| 20 | 15,80 € | 142,17 € |
Das Spannlager UC218 von TIMKEN mit 90 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitig verbreitertem Innenring dient als Lagereinsatz für standardisierte Gehäuseeinheiten.
Das Spannlager UC218 ist ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), das speziell als Lagereinsatz für passende Steh-, Flansch- oder Spanngehäuse dient. Mit einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Gesamtbreite von 96 mm nimmt diese Baueinheit vorwiegend radiale Belastungen auf. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN, die der Einstufung ABEC 1 entspricht, erfüllt das Bauteil die gängigen Genauigkeitsanforderungen für industrielle Drehbewegungen.
Dieser Lagereinsatz dient der Aufnahme von durchgehenden Wellen mit 90 mm Durchmesser in kompatiblen Industriegehäusen. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab, sodass das Material auch bei betriebsbedingter Erwärmung formstabil bleibt. Eingesetzt wird die Komponente in Gehäusekonstruktionen, die eine sphärische Lageraufnahme bereitstellen und radiale Führungskräfte aufnehmen müssen.
Der ballig ausgeführte Außenring erlaubt ein kontrolliertes Verschwenken in der Gehäuseaufnahme, wodurch Fluchtungsfehler und fertigungsbedingte Fluchtungsabweichungen der Welle kompensiert werden können. Für die mechanische Verbindung sorgen Gewindestifte im beidseitig verbreiterten Innenring, die sich auf der Wellenoberfläche abstützen. Die vergrößerte Auflagefläche des breiten Innenrings reduziert zudem die Verkippungsneigung auf der Welle. Über integrierte Schmierbohrungen am Außenring kann das Wälzlager über eine Schmiervorrichtung des Gehäuses gezielt mit frischem Schmierstoff versorgt werden.
Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Gesamtbreite von 96 mm entspricht der Lagereinsatz den definierten Standardmaßen der Baureihe UC218. Der beidseitig verbreiterte Innenring sorgt für eine vergrößerte Anlagefläche auf der gelagerten Welle.
Die Arretierung erfolgt über Gewindestifte, die im beidseitig verbreiterten Innenring sitzen. Beim Anziehen pressen sich die Stifte auf die Wellenoberfläche und fixieren das Wälzlager kraftschlüssig in axialer sowie radialer Richtung, wodurch zusätzliche Wellenschultern entfallen.
Die sphärisch geformte Außenkontur ermöglicht dem Lager, sich in einem hohlkugelig passenden Gehäuse einzupendeln. Diese Bauform gleicht Fluchtungsfehler und geringe Winkelfehler aus, die bei der Gestellmontage oder durch elastische Wellendurchbiegung im Betrieb entstehen können.
Ja, der Lagereinsatz ist mit Schmierbohrungen im Außenring versehen. Befindet sich am umgebenden Gehäuse ein geeigneter Schmiernippel, lässt sich Schmierstoff direkt in die Lagerbahn zuführen, um den Schmierfilm im Dauerbetrieb aufrechtzuerhalten.
Der vom Hersteller angegebene Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behält der verwendete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bei fachgerechter Schmierung seine strukturelle Festigkeit und Maßhaltigkeit.
Diese Einstufung beschreibt die normale Standardgenauigkeit für Wälzlager nach ISO- bzw. ABEC-Norm. Sie legt Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser sowie Plan- und Rundlauf fest, die für übliche Industrieanwendungen ausgelegt sind.
The Timken Company
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