INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,80 € | 53,18 € |
| 30 | 5,60 € | 50,38 € |
Das Spannlager GLE45 -KRR-B von INA-Schaeffler mit 45 mm Bohrung und balligem Außenring dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler.
Das Spannlager GLE45 -KRR-B ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Abmessungen 45 x 85 x 42,9 mm. Dieses Modell von INA-Schaeffler verfügt über einen beidseitig verbreiterten Innenring sowie eine Mitnehmernut zur Fixierung. Durch die Ausführung als nachschmierbares Lager lässt sich frischer Schmierstoff bei Bedarf zuführen. Die beidseitige Lippendichtung schützt die Rollbahnen vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit bei einer Fertigungsgenauigkeit nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Spannlager GLE45 -KRR-B kommt vor allem in Gehäuseeinheiten zum Einsatz, bei denen radiale Belastungen auftreten und Fluchtungsfehler der Welle ausgeglichen werden müssen. Der ballige Außenring gleicht Schiefstellungen gegenüber dem Gehäusekörper aus. Dank des beidseitig verbreiterten Innenrings verkippt das Lager weniger auf der Welle, was zu einem ruhigen Lauf beiträgt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 °C, wodurch das Bauteil für wechselnde industrielle Umgebungsbedingungen ausgelegt ist.
Die Mitnehmernut ermöglicht eine formschlüssige Verbindung zur Welle oder zu angrenzenden Antriebskomponenten, um Drehmomente ohne Schlupf zu übertragen. Bei der Abdichtung setzt INA-Schaeffler auf die Variante -KRR-B mit beidseitigen Lippendichtungen. Diese berührenden Dichtelemente halten Schmutzpartikel ab und bewahren den Schmierstoff im Lagerinneren. Da das Lager nachschmierbar konstruiert ist, können Sie Schmierintervalle gezielt an Ihre betrieblichen Einsatzbedingungen anpassen.
Die Abmessungen betragen 45 mm Innendurchmesser, 85 mm Außendurchmesser und 42,9 mm Breite. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Durch den beidseitig verbreiterten Innenring steht auf der Welle eine vergrößerte Führungsfläche zur Verfügung, die für Stabilität im Betrieb sorgt.
Die sphärische Mantelfläche des Außenrings dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle. Montagetoleranzen oder Fluchtungsungenauigkeiten der Tragkonstruktion lassen sich damit kompensieren, ohne dass Verspannungen im Inneren des Wälzlagers entstehen. Das Lager richtet sich im passenden Gehäuse eigenständig passgenau aus.
Das Nachsetzzeichen kennzeichnet eine beidseitige Lippendichtung mit 2RS-Dichtwirkung, die mit schleifenden Dichtlippen an den Innenring anläuft. Sie schützt das Innere des Lagers vor Schmutz, Staub und Spritzwasser. Gleichzeitig trägt die Dichtung dazu bei, das Schmierfett in den Wälzkörperlaufbahnen zu halten und Schmierstoffverluste im laufenden Betrieb zu minimieren.
Die mechanische Anbindung erfolgt über eine integrierte Mitnehmernut. Diese Nut erlaubt eine Kopplung mit der Welle oder entsprechenden Mitnehmerelementen, sodass Drehmomente formschlüssig übertragen werden. Gleichzeitig erleichtert die breite Innenringausführung die axiale Führung auf der Welle und beugt einem unruhigen Lauf durch Verkippung vor.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 °C. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) als auch die Dichtlippen sind auf dieses Temperaturfenster abgestimmt. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen empfiehlt sich eine regelmäßige Nachschmierung über die dafür vorgesehene Schmieröffnung des Lagers.
Ja, diese Ausführung ist nachschmierbar konstruiert. Über Schmierkanäle im Außenring lässt sich bei Bedarf frischer Schmierstoff einbringen. Das ist besonders bei staubigen Einsatzbedingungen oder thermischer Beanspruchung vorteilhaft, da verbrauchtes Schmierfett verdrängt und die Gebrauchsdauer des Wälzlagers verlängert werden kann.