SNR
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 2,37 € | 21,29 € |
Das Spannlager LK204 G2H mit 20 mm Bohrung umfasst eine Spannhülse und ermöglicht eine zentrische Fixierung auf zylindrischen Wellen.
Das Spannlager LK204 G2H von SNR Wälzlager dient der Aufnahme radialer Belastungen in Gehäuseeinheiten des Maschinen- und Anlagenbaus. Mit einer 20 mm Bohrung, einem Außendurchmesser von 47 mm und 28 mm Breite ist dieses Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Durch die Kombination aus konischer Bohrung und beiliegender Spannhülse erzielen Anwender eine gleichmäßige Klemmung auf der Welle. Das Wälzlager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Spannlager LK204 G2H vor allem in industriellen Lagerungen, in denen glatte Wellen ohne Absätze geführt werden. Da das Lager für überwiegend radiale Kräfte ausgelegt ist, stützt es rotierende Wellen wirksam ab. Durch die sphärische Außenfläche gleicht die Gehäuseeinheit Fluchtungsfehler aus, die bei der Montage entstehen können. Die Befestigung per Spannhülse erlaubt eine zügige Montage auf handelsüblichen gezogenen Wellen.
Die konische Bohrung im Verhältnis 1:12 sorgt in Verbindung mit der mitgelieferten Spannhülse für einen festen, zentrischen Sitz. Im Vergleich zu Lagern mit Gewindestiften wirkt die Spannhülse punktuellen Druckstellen und Oberflächenbeschädigungen an der Welle entgegen. Das Verschieben der Hülse an die gewünschte Position und das Festziehen der Nutmutter führen zu einer gleichmäßigen Verengung des Innenrings. Für den ordnungsgemäßen Betrieb muss der Wellendurchmesser exakt 20 mm betragen und die Umgebungstemperatur innerhalb der Spanne von -20 bis +120 Grad liegen.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Gesamtbreite von 28 mm besitzt das Lager standardisierte Abmessungen für Steh- oder Flanschlagergehäuse. Das Bauteil besteht aus verschleißfestem Wälzlagerstahl 100Cr6 und eignet sich für gängige Einbausituationen im Maschinenbau.
Über eine beiliegende Spannhülse wird der Innenring beim Festziehen der Hülsenmutter gleichmäßig auf die Welle gespannt. Die konische Innenbohrung des Lagers im Verhältnis 1:12 sorgt hierbei für einen zentrierten Rundlauf ohne Spiel und trägt gezielt zur Schonung der Wellenoberfläche bei.
Zwischen -20 und +120 Grad liegt der zulässige Betriebsbereich dieses Spannlagers. Innerhalb dieser thermischen Grenzen bleibt der Wälzlagerstahl formstabil und behält seine vorgesehenen Laufeigenschaften. Für Einsätze außerhalb dieses Temperaturfensters sind spezielle Hoch- oder Tieftemperaturausführungen erforderlich, um thermischer Überlastung vorzubeugen.
In der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, entspricht das Modell dem Standard ABEC 1. Diese Normaltoleranz bietet eine ausreichende Rundlaufgenauigkeit für typische Industrieanwendungen in der Antriebs- und Fördertechnik. Sie erlaubt wirtschaftliche Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion, ohne die Funktion der rotierenden Einheit zu beeinträchtigen.
Eine Spannhülse umschließt die Welle auf voller Kontaktfläche und klemmt sie zentrisch ein, wodurch Unwuchten minimiert werden. Gewindestifte drücken dagegen punktuell auf das Wellenmaterial, was zu Kerbwirkung und Verformungen führen kann. Die Spannhülsenbefestigung eignet sich daher besser für wechselnde Drehrichtungen und glatte Wellenoberflächen.
Beim Einbau ist das Lager vorsichtig in die passende Gehäusebohrung einzusetzen, wobei auf eine saubere Ausrichtung geachtet werden sollte. Die sphärische Mantelfläche erlaubt den Ausgleich statischer Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle. Ein gleichmäßiges Anziehen der Spannhülse verhindert ein Verkanten des Innenrings auf der Welle.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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