RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,36 € | 26,11 € |
| 35 | 2,74 € | 24,73 € |
Spannlager 1245-45 ECG von RHP Wälzlager mit 45 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitig schleifender Dichtung für montagefreundliche Wellenbefestigungen.
Das Spannlager 1245-45 ECG ist ein einbaufertiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm sowie einer Breite von 22 mm. RHP Wälzlager fertigt diesen Lagertyp mit einem balligen Außenring und beidseitig schleifenden Dichtungen. Konstruktionen im Maschinenbau und in Fördereinrichtungen profitieren von der einfachen Montage auf gezogenen Wellen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in Gehäuseeinheiten zum Einsatz, bei denen Gehäusebohrungen eine sphärische Kontur aufweisen. Durch den balligen Außenring gleicht die Baueinheit statische Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen oder Montageungenauigkeiten der Tragkonstruktion entstehen. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor eindringenden Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad deckt das Lager typische Beanspruchungen in Fördertechnik und industriellen Antriebswellen ab.
Die Klemmung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte. Dadurch entfallen aufwendige Passungssitze oder zusätzliche Sicherungselemente. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring liegt das Lager stabil auf der Wellenoberfläche auf, was ein axiales Verkippen unter Last verringert und einen ruhigen Lauf begünstigt. Dank der nachschmierbaren Ausführung führen Sie frischen Schmierstoff bei Bedarf direkt über eine entsprechende Gehäusenut nach, was die Lebensdauer beanspruchter Maschinenlagerungen unterstützt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm und eine Ringbreite von 22 mm auf. Diese metrischen Standardmaße ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen, die für Spannlager mit balligem Außenring ausgelegt sind.
Die Fixierung geschieht direkt über Madenschrauben im Innenring. Sie schieben das Wälzlager auf die Welle und ziehen die integrierten Gewindestifte fest. Diese Befestigungsart eignet sich besonders gut für gezogene Wellen und erlaubt eine zeitsparende Montage sowie Demontage im Instandhaltungsfall.
Ein breiterer Innenring bietet eine vergrößerte Führungsfläche auf der Welle. Das verhindert ein unerwünschtes Verkippen des Lagers bei wechselnden radialen Belastungen, dämpft Laufunruhen und stabilisiert den Sitz der Gewindestifte.
Schleifende Dichtlippen liegen beidseitig am Innenring an und bilden eine mechanische Barriere gegen Feststoffe, Staub sowie Spritzwasser. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett im Wälzkörperraum, wodurch das Lager auch in staubigen Umgebungen vor vorzeitigem Verschleiß geschützt wird.
Ja, diese Ausführung ist als nachschmierbar klassifiziert. Über passende Schmierbohrungen in der Lageraufnahme lässt sich Schmierfett nachfördern. Dies empfiehlt sich vor allem bei kontinuierlichem Einsatz oder im oberen Bereich der zulässigen Betriebstemperatur von bis zu +120 Grad.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die normale Standardtoleranz für Industrie-Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für die meisten Maschinenbauanwendungen liefert diese Präzisionsstufe einen ausgewogenen, betriebssicheren Lauf.