RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,02 € | 38,45 € |
| 35 | 4,04 € | 36,43 € |
Das Spannlager UEL210 D1 von RHP Wälzlager verbindet 50 mm Bohrung, balligen Außenring und beidseitig breiten Innenring mit Exzenterspannring-Befestigung.
Das Spannlager UEL210 D1 von RHP Wälzlager ist als einbaufertige Lagereinheit für vorwiegend radiale Belastungen konstruiert. Es verfügt über eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 62,7 mm. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) widersteht das Bauteil mechanischen Beanspruchungen im industriellen Einsatz. Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem auf gezogenen Wellen in Gehäusen, wobei der beidseitig verbreiterte Innenring ein Abkippen verringert.
Dieses Wälzlager kommt vorwiegend in Gehäuseeinheiten für Wellenlagerungen mit vorgegebener Drehrichtung zum Einsatz. Durch den Exzenterspannring lässt sich die Welle rasch fixieren, ohne Passungssitze aufwändig bearbeiten zu müssen. Die sphärische Mantelfläche des Außenrings gleicht dabei Fluchtungsfehler zur Anschlusskonstruktion aus. Bei Umgebungstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad arbeitet das Lager stabil unter kontinuierlichen Radiallasten.
Der Exzenterspannring verspannt den Innenring durch Verdrehung form- und kraftschlüssig auf der Welle, wodurch die Position zuverlässig gehalten wird. Über die Innenringbreite von 62,7 mm stützt sich das Lager auf einer vergrößerten Wellenfläche ab, was die Führung stabilisiert und die Laufruhe unterstützt. Zusammen mit der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) erhalten Anwender ein passgenaues Ersatzteil für die Instandhaltung mechanischer Antriebe.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Gesamtbreite des Innenrings von 62,7 mm. Durch diese standardisierten Abmessungen passt das Wälzlager exakt in entsprechende Gehäusebohrungen und nimmt Wellen mit 50 mm Durchmesser auf.
Die Befestigung erfolgt über die exzentrische Eindrehung am Innenring und den passenden Spannring. Durch manuelles Verdrehen des Rings in Drehrichtung der Welle entsteht eine feste Klemmverbindung. Diese Klemmung sichert die Position gegen Verdrehen, sodass keine aufwändige axiale Sicherung über Wellenabsätze erforderlich ist.
Die ballige, sphärisch geformte Außenfläche dient dem Ausgleich von Fluchtungsfehlern. Wird das Spannlager in einem passenden Gehäuse montiert, kann sich der Außenring bei Wellendurchbiegungen oder leichten Montageungenauigkeiten ausrichten. Dies trägt dazu bei, vorzeitigen Verschleiß durch Kantenpressung an den Wälzkörpern zu mindern.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behält der verwendete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) seine Maßstabilität und Oberflächenhärte. Das Bauteil eignet sich dadurch für gewöhnliche industrielle Umgebungsbedingungen im kontinuierlichen Radialbetrieb.
Ein beidseitig verbreiterter Innenring vergrößert die Auflagefläche auf der Welle gegenüber schmalen Lagerausführungen. Dadurch verringert sich das Verkippen unter Last, was zu einer stabilen Wellenführung und ruhigem Lauf beiträgt. Zudem erleichtert die breitere Basis das axiale Ausrichten bei der Montage im Gehäuse.
Diese Einstufung bezeichnet die Standardtoleranz für Wälzlager nach internationalen Vorgaben. Sie legt zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf fest. Für allgemeine Maschinen- und Anlagenanwendungen bietet diese Toleranzklasse die nötige Passgenauigkeit für einen reibungslosen Komponententausch.