SNR
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,58 € | 10,94 € |
| 50 | 1,15 € | 10,37 € |
| 100 | 1,73 € | 9,79 € |
Das Spannlager ES204 G2 von SNR Wälzlager kombiniert eine 20 mm Bohrung mit Exzenterspannring und balligem Außenring zur Aufnahme radialer Lasten.
Das Spannlager ES204 G2 ist eine montagefertige Lagereinheit für industrielle Wellenkonstruktionen. Ausgestattet mit einem einseitig verbreiterten Innenring und einem balligen Außenring gleicht dieses Wälzlager Fluchtungsfehler im Gehäuse aus. SNR Wälzlager fertigt das Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Eine beidseitig schleifende Dichtung schützt die Wälzkörper vor eindringenden Partikeln. Mit einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 30,9 mm lässt sich die Einheit in passende Gehäuse montieren.
Das Spannlager ES204 G2 kommt vor allem bei Anwendungen mit überwiegend radialen Lasten auf rotierenden Wellen zum Einsatz. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen im Gehäuse entstehen können. Der zulässige Einsatzbereich umfasst Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt vor Schmierstoffverlust und hält Umgebungsstaub fern. Nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gefertigt, fügt sich das Bauteil in passende Steh- oder Flanschlagergehäuse ein.
Der Exzenterspannring spannt den einseitig verbreiterten Innenring fest auf der 20-mm-Welle ein. Durch Verdrehen des Rings in Wellendrehrichtung entsteht ein kraftschlüssiger Halt, der axialem Wandern des Lagers entgegenwirkt. Diese Befestigungsart vereinfacht die Montage, da keine Passungsabsätze auf der Welle erforderlich sind. Zusätzliche Klemmschrauben am Ring sichern die Position nach dem Festziehen. Bei der Montage sollte beachtet werden, dass die Hauptdrehrichtung der Welle den Exzenter selbsttätig festigt. Das Bauteil aus Wälzlagerstahl 100Cr6 bleibt dadurch auch bei radialer Beanspruchung in Position.
Die Maße betragen 20 mm Innendurchmesser (Bohrung), 47 mm Außendurchmesser sowie 30,9 mm Gesamtbreite über den verbreiterten Innenring. Diese Abmessungen sind auf 20-mm-Wellen in passenden Steh- und Flanschlagergehäusen ausgelegt.
Bei dieser Befestigungsmethode greift der Bund des Innenrings exzentrisch in den Spannring ein. Durch Verdrehen des Rings gegenüber dem Lagerinnenring verkanten sich die Flächen und erzeugen eine feste Klemmung auf der Welle. Anschließend sichert eine Klemmschraube den Ring gegen unbeabsichtigtes Lösen während des Betriebs.
Die sphärisch gewölbte Mantelfläche des Außenrings dient dem Ausgleich statischer Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse. Sitzt das Gehäuse durch Montagetoleranzen leicht schräg, richtet sich das Lager im passenden Gehäusesitz selbstständig aus. Dies verhindert schädliche Kantenpressungen an den Wälzkörpern und begünstigt einen ruhigen Lauf.
Beidseitig schleifende Dichtlippen berühren die Innenringschulter unmittelbar und dichten das Lagerinnere gegen Verunreinigungen ab. Sie halten Staub, Schmutzpartikel und Feuchtigkeit von der Laufbahn fern und bewahren zugleich das Schmiermittel im Lager. Dadurch eignet sich die Einheit für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen in industriellen Anwendungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich aus der Wärmebeständigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6, des Stahlblechkäfigs sowie des Schmierstoffs und der Dichtungswerkstoffe. Innerhalb dieser Spanne behält das Wälzlager seine mechanischen Eigenschaften und Formstabilität.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht bei solider mechanischer Festigkeit aus. Sie widerstehen Schmierstoffen sowie thermischen Einflüssen innerhalb des angegebenen Bereichs von -20 bis +120 Grad Celsius.
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