SNR
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 8,70 € | 165,22 € |
| 5 | 17,39 € | 156,53 € |
Das Spannlager UC214 G2T20 von SNR mit den Maßen 70x125x30 mm stützt radiale Lasten und gleicht Fluchtungsfehler über den balligen Außenring aus.
Mit dem Spannlager UC214 G2T20 erhalten Sie ein montagefertiges Radial-Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der Hersteller SNR fertigt die Einheit mit 70 mm Bohrungsdurchmesser, 125 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite. Durch die Auslegung für einen weiten Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad eignet sich dieses Bauteil für anspruchsvolle thermische Umgebungen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei der Drehbewegung.
Das Lager nimmt primär radiale Kräfte in Industriegehäusen auf. Der ballige Außenring gleicht statische Fluchtungsfehler der Welle aus, die durch Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion entstehen. Dank des beidseitig verbreiterten Innenrings verringert das Lager Verkippungen auf der Welle. Zudem erlaubt die Temperaturbeständigkeit bis +200 Grad den Einsatz in warmen Prozessbereichen, wo konventionelle Lagereinheiten an thermische Grenzen stoßen.
Die Befestigung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im verbreiterten Innenring. Diese Konstruktion fixiert das Lager schnell und formstabil auf gezogenen Wellen. Über die vorhandenen Schmierbohrungen führen Sie Schmierstoff gezielt nach, um den Betrieb auch bei erhöhter thermischer Belastung aufrechtzuerhalten. Das Bauteil entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und lässt sich bei Instandhaltungsarbeiten ohne Spezialwerkzeug austauschen.
Dieses Spannlager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm und eine Gesamtbreite von 30 mm auf. Diese Maße entsprechen den standardisierten Gehäuseabmessungen für Wellen mit 70 mm Durchmesser. Vor dem Einbau sollten Wellensitz sowie Gehäusepassung auf Maßhaltigkeit geprüft werden.
Die Arretierung auf der Welle geschieht mittels Gewindestiften im Innenring. Das Anziehen der Stifte klemmt den beidseitig verbreiterten Innenring kraftschlüssig auf der zylindrischen Welle fest. Diese Art der Fixierung reduziert Montagezeiten und hemmt axiales Wandern des Lagers im regulären Betrieb.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +200 Grad. Durch den Stahlblechkäfig und den gehärteten Wälzlagerstahl 100Cr6 bleibt die Einheit auch bei thermischen Spitzen formstabil. Erforderlich ist ein Schmiermittel, das für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die sphärische Außenfläche dient dem Ausgleich von Fluchtungsfehlern. Sitzt das Spannlager in einem passenden Gehäuse mit hohlkugeligem Sitz, stellt sich der Außenring bei Winkelabweichungen der Welle passend ein. Dies verringert innere Verspannungen und beugt ungleichmäßigem Verschleiß vor.
Das Lager verfügt über integrierte Schmierbohrungen im Außenring. Dadurch gelangt frisches Schmierfett direkt von der Gehäuseseite in die Laufbahn der Wälzkörper. Regelmäßiges Nachschmieren empfiehlt sich insbesondere bei hohen Betriebstemperaturen, um Schmierstoffalterung vorzubeugen und die Bauteile zu schonen.
P0 beziehungsweise PN ist die genormte Standard-Toleranzklasse für Wälzlager nach ISO, vergleichbar mit ABEC 1 nach US-Norm. Sie definiert Grenzwerte für Rundlaufgenauigkeit, Maßabweichungen und Planlauf. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
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