KOYO
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Das Spannlager UC313 von JTEKT-KOYO (65x140x75 mm) bietet mit balligem Außenring und verbreitertem Innenring sicheren Halt bei anspruchsvollen Wellenlagerungen.
Das Spannlager UC313 fungiert als montagefertige Baueinheit für vorwiegend radiale Belastungen in Industrieanwendungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) von JTEKT-KOYO, verfügt dieses Wälzlager über eine 65-mm-Bohrung sowie einen Außendurchmesser von 140 mm. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in ihren Bahnen. Zusammen mit passenden Gehäusen bildet das Lager eine kompakte Konstruktion zur Führung rotierender Wellen. Die beidseitig schleifende Dichtung unterstützt den Rückhalt des Schmierstoffs und hemmt das Eindringen von Partikeln.
Sie setzen das Spannlager UC313 vor allem im allgemeinen Maschinenbau, in Förderanlagen sowie in verfahrenstechnischen Anlagen ein. Die Konstruktion nimmt primär radiale Kräfte auf. Durch die sphärische Form des Außenrings gleicht das Lager Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Das mindert schädliche Kantenspannungen bei leichten Montageungenauigkeiten. Für Umgebungen mit Staub- oder Feuchtigkeitseinfluss bietet die schleifende Dichtung mechanischen Schutz. Das Lager ist dabei für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Beim Spannlager UC313 stützt der beidseitig verbreiterte Innenring mit 75 mm Gesamtbreite die Lagerstelle ab und reduziert ein mögliches Verkippen auf der Welle. Zwei integrierte Gewindestifte ermöglichen die direkte Arretierung auf der 65-mm-Welle ohne zusätzliche Spannhülsen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1), wodurch das Lager den gängigen Standards für Maß- und Rundlaufgenauigkeit entspricht. Beachten Sie bei der Gehäusewahl, dass die Aufnahmebohrung sphärisch ausgeführt sein muss, damit die Selbsteinstellfunktion greift.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Innenringbreite von 75 mm. Die äußere Mantelfläche ist ballig geformt, damit sich die Einheit in passenden Steh- oder Flanschgehäusen bei Wellendurchbiegungen oder Montagefehlern ausrichten kann.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte im Innenring. Nach dem Aufschieben auf die 65-mm-Welle ziehen Sie die Stifte fest, wodurch sich der Innenring auf dem Wellenmaterial verspannt. Diese Klemmung sichert die axiale Position und überträgt die Drehbewegung zuverlässig auf den Innenring.
Die beidseitig schleifende Dichtung liegt direkt an den Dichtflächen des Innenrings an. Sie bildet eine mechanische Barriere gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit von außen. Gleichzeitig verhindert sie das unkontrollierte Austreten des im Inneren befindlichen Schmierfetts während des Betriebs.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Begrenzt wird dieser Rahmen durch die Temperaturbeständigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6, des Stahlblechkäfigs sowie des Dichtungswerkstoffs. Für Anwendungen außerhalb dieses Intervalls sind gesonderte thermische Ausführungen erforderlich.
Die ballige Außenkontur ermöglicht eine Schiefstellung des Lagers im Gehäuse. Treten Fluchtungsfehler durch Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion auf, schwenkt der Außenring in der kugeligen Gehäusebohrung ein. Dies verhindert unzulässige Zwangskräfte und schont die Wälzkörperlaufbahnen.
Das Wälzlager wird in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, die der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse definiert die industriellen Standardgrenzen für Maß-, Form- und Rundlauftoleranzen und deckt die Anforderungen herkömmlicher Industrieantriebe und Vorrichtungen ab.