KOYO
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Das Spannlager UC212 von JTEKT-KOYO bietet eine 60 mm Bohrung, balligen Außenring sowie beidseitig schleifende Dichtungen für Gehäuselagerungen im industriellen Dauereinsatz.
Das Spannlager UC212 dient als montagefertiger Lagereinsatz für Steh- oder Flanschlagergehäuse im Maschinen- und Anlagenbau. Ausgestattet mit einem beidseitig verbreiterten Innenring und gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt dieser Lagereinsatz vorwiegend radiale Belastungen auf. Die Abmessungen betragen 60 mm Innendurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 65,1 mm Gesamtbreite. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig. Dank integrierter Schmierbohrungen lässt sich das Lager bei Bedarf über das Gehäuse nachschmieren.
Konstruktionen mit Wellen von 60 mm Durchmesser nutzen diesen Lagereinsatz gezielt bei gelagerten Wellensträngen mit Neigung zu Fluchtungsabweichungen. Der ballige Außenring gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäusekonstruktion im sphärischen Gehäusesitz gezielt aus. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor eindringendem Schmutz sowie Feuchtigkeit und hält das Schmiermittel im Lager. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius, wodurch sich das Modell für vielfältige Industrieumgebungen eignet.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt über zwei Gewindestifte im verbreiterten Innenring. Dieses System erlaubt eine schnelle Montage auf handelsüblichen Wellen ohne zusätzliche Spannhülsen. Gleichzeitig verringert der breite Innenring ein Kippen auf der Welle und fördert einen ruhigen Lauf. Mit der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) erfüllt das Bauteil praxisgerechte Industriestandards. Beachten Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser von exakt 60 mm sowie die passende sphärische Passung im Aufnahmegehäuse.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 65,1 mm fügt sich der Lagereinsatz in Gehäuse mit sphärischer Aufnahme ein. Der ballige Außenring gleicht Fluchtungsfehler aus. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Gehäusesitz und Welle auf diese Maße.
Zwei integrierte Gewindestifte im beidseitig verbreiterten Innenring klemmen den Innenring auf der Welle fest und sichern das Bauteil gegen axiales Wandern. Zusätzliche Spannhülsen oder Anschlagringe sind bei dieser Befestigungsmethode auf zylindrischen Wellen nicht erforderlich.
Ein ballig ausgeführter Außenring dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler zwischen Welle und Lagergehäuse. Treten durch Montagetoleranzen oder Fluchtungsabweichungen im Gestell Winkelfehler auf, richtet sich der Lagereinsatz im sphärischen Gehäusesitz passend aus. Dies verhindert unzulässige Kantenbelastungen auf den Laufbahnen.
Eine beidseitig schleifende Dichtung schirmt die Wälzkörper beidseitig ab. Die elastischen Dichtlippen laufen auf dem Innenring, halten Schmierfett im Inneren und schützen Laufbahnen vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit oder Partikeln aus der Einsatzumgebung.
Ja, das Modell besitzt Schmierbohrungen im Außenring. In Kombination mit einem Gehäuse, das über Schmiernut und Schmiernippel verfügt, lässt sich Schmierstoff direkt in das Lager nachdrücken. Dies unterstützt geplante Wartungsintervalle bei laufendem Betrieb.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Werkstoffkombination aus Wälzlagerstahl (100Cr6), Stahlblechkäfig und den Dichtelementen ist für diese thermischen Bedingungen ausgelegt.