NKE
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Auf einen Blick: Das Spannlager AEL205-015 von NKE Steyr bietet 23,81 mm Bohrung, Exzenterspannring-Befestigung und balligen Außenring für Gehäuseeinheiten.
Das Spannlager AEL205-015 von NKE Steyr ist eine einbaufertige Lagereinheit für radiale Belastungen in Maschinen und Vorrichtungen. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl, besitzt diese Ausführung eine Bohrung von 23,81 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm sowie eine Gesamtbreite von 31 mm. Der einseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle wirksam ab. Eine beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager kommt typischerweise in Stehlager- oder Flanschlagergehäusen zum Einsatz, bei denen vorwiegend radiale Kräfte wirken. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle aus, was Kantenpressungen vermeidet. Konstruktionen in Förderanlagen sowie in industriellen Antrieben nutzen diese Bauform regelmäßig. Die Befestigung per Exzenterspannring erweist sich besonders bei gezogenen Wellen mit konstanter Drehrichtung als zeitsparende und feste Lösung für Wartung und Montage.
Der Exzenterspannring klemmt den einseitig verbreiterten Innenring formschlüssig auf der 23,81-mm-Welle fest. Durch Verdrehen des Rings gegenüber dem Innenringkragen entsteht eine radiale Klemmwirkung, die anschließend mit einem Gewindestift fixiert wird. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser genau auf Passgenauigkeit. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) definiert genormte Abmessungen. Beachten Sie, dass sich die Exzenterklemmung vor allem für gleichbleibende Drehsinnrichtungen empfiehlt, um ein Lösen der Verbindung im laufenden Betrieb zu verhindern.
Dieses Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 23,81 mm. Der Außendurchmesser beträgt 52 mm, während die Gesamtbreite über den Innenring 31 mm misst. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäuseeinheiten.
Die sphärische Mantelfläche des Außenrings dient dem Ausgleich von statischen Winkelfehlern. In Gehäusen mit passender hohlkugeliger Aufnahmebohrung kann sich das Lager winklig ausrichten. Das verringert das Entstehen von Spannungen und ungleichmäßigen Belastungen, falls bei der Montage leichte Fluchtungsfehler auftreten.
Der Exzenterspannring dient der werkzeugarmen Fixierung des Lagers auf einer glatten Welle ohne Sicherungsring oder Wellenabsatz. Er wird auf den Kragen des Innenrings aufgesetzt und in Drehrichtung verdreht. Ein Gewindestift sichert den Ring gegen Rückdrehen, bevorzugt bei Maschinen mit gleichbleibender Drehrichtung.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Rahmen deckt übliche Umgebungstemperaturen in industriellen Anlagen ab. Die Begrenzung ergibt sich aus der Wärmebeständigkeit des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6, des Dichtungsmaterials und des Schmierstoffs.
Die beidseitig angeordneten Schleifdichtungen berühren den rotierenden Innenring direkt mit ihren Dichtlippen. Sie halten das Schmierfett im Wälzkörperraum und halten Schmutz, Staub sowie Spritzwasser ab. Dadurch eignet sich das Lager für den Einsatz unter mäßig staubigen oder feuchten Einsatzbedingungen.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 beschreibt die Normaltoleranz für Wälzlager. Sie regelt zulässige Grenzabweichungen bei Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Für klassische Aufgaben im Maschinen- und Vorrichtungsbau genügt diese Stufe, um einen passgenauen Sitz und ruhigen Lauf zu erzielen.
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