NKE
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Das Spannlager GRAE45 -NPPB von NKE Steyr (45x85x43,7 mm) bietet mit Exzenterspannring und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager GRAE45 -NPPB von NKE Steyr ist eine einbaufertige Lagereinheit aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ausgestattet mit einem Bohrungsdurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm sowie einer Breite von 43,7 mm, eignet sich die Komponente für Wellenverbindungen im Maschinen- und Anlagenbau. Ein einseitig verbreiterter Innenring dient dem stabilen Halt auf der Welle. Durch den nachschmierbaren Aufbau lässt sich die Schmierstoffversorgung bei Bedarf im laufenden Betrieb über passende Gehäuse auffrischen.
Der ballige Außenring gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Dadurch kompensiert das Lager statische Winkelfehler, die durch Montagetoleranzen oder elastische Durchbiegungen der Welle entstehen können. Typische Einsatzfelder finden sich in Gehäuselagerungen mit Stehlagern oder Flanscheinheiten im Maschinenbau. Die beidseitige Lippendichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und hält das Fett im Wälzkörperraum.
Die Befestigung erfolgt über einen Exzenterspannring auf dem einseitig verbreiterten Innenring. Diese Klemmung eignet sich vor allem für Wellen mit gleichbleibender Drehrichtung. Der Ring wird durch Verdrehen auf dem Innenringansatz verspannt und anschließend mit einem Gewindestift gesichert. Für den Einsatzbereich gilt der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Das Lager erfüllt die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), wodurch es für gängige industrielle Anforderungen ausgelegt ist.
Das Lager weist 45 mm Bohrungsdurchmesser, 85 mm Außendurchmesser und 43,7 mm Gesamtbreite über den Innenring auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), passt die Einheit in Gehäuse mit entsprechend sphärischer Aufnahmebohrung. Die Abmessungen entsprechen der Normreihe gängiger Gehäuselagerungen im industriellen Maschinenbau.
Der Exzenterspannring greift über den exzentrischen Ansatz des verbreiterten Innenrings. Durch manuelles Verdrehen in Wellendrehrichtung spannt sich der Ring auf der Welle fest. Ein abschließend angezogener Gewindestift sichert die Verbindung gegen selbsttätiges Lösen. Diese Befestigungsmethode erlaubt eine zügige Montage auf glatten Wellen.
Eine ballige Mantelfläche erlaubt das Ausrichten der Lagereinheit im Gehäuse. Wenn das Lagergehäuse montiert wird, gleicht die sphärische Geometrie Schiefstellungen und Fluchtungsfehler der Welle aus. Dies wirkt Kantenläufern sowie ungleichmäßigen Belastungen im Kugelsatz entgegen und trägt zur gleichmäßigen Lastverteilung bei.
Beidseitig angeordnete Lippendichtungen (Kennzeichnung 2RS bzw. NPPB) dichten das Lager gegen Umwelteinflüsse ab. Die elastischen Dichtlippen laufen auf dem Innenring an und halten Staub, Schmutzpartikel sowie Spritzwasser vom Laufbahnbereich fern. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett im Lagerinnenraum.
Die Lagereinheit ist nachschmierbar ausgeführt. Über Schmierbohrungen im Außenring kann frischer Schmierstoff in das Wälzlager nachgeführt werden, sofern das umgebende Lagergehäuse über einen Schmiernippel verfügt. Ein regelmäßiger Schmierstoffwechsel spült Verunreinigungen aus und unterstützt den sicheren Betrieb bei staubigen Umgebungsbedingungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die eingesetzten Lippendichtungen sind für diese Temperaturspanne ausgelegt. Für Anwendungen außerhalb dieses Intervalls sind Spezialausführungen mit angepassten Schmierstoffen und Dichtungsmaterialien erforderlich.
NKE AUSTRIA GmbH
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