INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 4,59 € | 41,32 € |
Das Spannlager GRAE50 -NPP-B von INA-Schaeffler bietet mit 50 mm Bohrung, balligem Außenring und Exzenterspannring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager GRAE50 -NPP-B von INA-Schaeffler ist ein einbaufertiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für industrielle Wellenlagerungen. Bei Abmessungen von 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 43,8 mm Gesamtbreite nimmt die Einheit primär radiale Lasten auf. Durch die beidseitige Lippendichtung bleibt das Lagerinnere vor Schmutzeintrag und Spritzwasser geschützt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) für einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Der Einsatz des Spannlagers GRAE50 -NPP-B erfolgt vorwiegend in Gehäuseeinheiten, bei denen Fluchtungsfehler auszugleichen sind. Der ballige Außenring ermöglicht es, statische Winkelfehler zwischen Welle und Anschlusskonstruktion im passenden Gehäusekörper auszugleichen. Durch den einseitig verbreiterten Innenring liegt das Bauteil kippstabil auf der Welle auf. Die Auslegung zielt auf Gehäuselagerungen mit mittleren Drehzahlen und vorwiegend radialer Beanspruchung ab.
Die Befestigung über einen Exzenterspannring erlaubt eine zügige Montage auf gezogenen Wellen ohne zusätzliche Anschlagkanten. Durch das Verdrehen des Rings klemmt sich das Lager kraftschlüssig fest und wird mit einem Gewindestift fixiert. Da diese Ausführung nachschmierbar ist, lässt sich Schmierstoff über das Gehäuse erneuern. Dies trägt zum Erhalt der Gebrauchsdauer bei anhaltender Beanspruchung bei. Für den korrekten Sitz ist die Abstimmung mit einer sphärischen Gehäusebohrung maßgeblich.
Die Abmessungen betragen 50 mm Innendurchmesser (Bohrung), 90 mm Außendurchmesser sowie 43,8 mm Gesamtbreite. Das Breitenmaß berücksichtigt den einseitig verbreiterten Innenring samt Befestigungsbereich. Vor dem Einbau sind der Wellendurchmesser und die Maße des Gehäuses für einen passgenauen Sitz abzugleichen.
Der Exzenterspannring wird über den exzentrischen Bund des Innenrings geführt und in Drehrichtung der Welle manuell verdreht. Durch die Keilwirkung entsteht eine kraftschlüssige Verbindung, die den Innenring arretiert. Ein integrierter Gewindestift sichert diese Klemmung gegen unbeabsichtigtes Lösen im Betrieb.
Die sphärische Mantelfläche dient dazu, statische Fluchtungsfehler der Welle auszugleichen. Sitzt das Lager in einem Gehäuse mit passender Hohlkugelfläche, richtet sich der Außenring bei Gehäuseversatz oder Wellendurchbiegung aus. Dies verringert das Risiko von Kantenpressungen auf die Wälzkörper und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Die Grenze ergibt sich aus dem verwendeten Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie den Werkstoffen der schleifenden Dichtlippen. Bei Anwendungen nahe der oberen Temperaturgrenze sollten Sie die Nachschmierintervalle verkürzen, um die Schmierfähigkeit des Fettes aufrechtzuerhalten.
Die beidseitig angeordnete Lippendichtung schützt die Laufbahnen vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und festen Fremdkörpern. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Lagerinneren. Durch die schleifende Berührung am Innenring eignet sich diese Bauform gut für Umgebungen mit normalem bis mittlerem Schmutzaufkommen.
Über die Schmierbohrung im Außenring führen Sie frischen Schmierstoff über den Schmiernippel des passenden Gehäuses zu. Altes Fett kann bei vorsichtigem Nachdrücken an den Dichtlippen entweichen. Regelmäßiges Nachschmieren empfiehlt sich vor allem in staubigen Umgebungen oder bei thermisch höher beanspruchten Lagerstellen.