TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,77 € | 14,91 € |
| 25 | 1,56 € | 14,12 € |
| 50 | 2,34 € | 13,34 € |
Die Spannhülse H308 von TIMKEN dient zur kraftschlüssigen Fixierung von Wälzlagern mit kegeliger Bohrung auf metrischen 35-mm-Wellen.
Die Spannhülse H308 von TIMKEN ermöglicht die Montage von Wälzlagern mit kegeliger Bohrung auf zylindrischen Wellenabschnitten. Bei einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 36 mm stellt diese Standardausführung eine tragfähige Verbindung her. Sie vereinfacht sowohl Neubauten als auch anfallende Wartungsarbeiten in industriellen Wellenlagerungen, da konstruktiv aufwändige Wellenabsätze oder Passfedernuten nicht zwingend vorgehalten werden müssen.
Dieses Maschinenelement dient dazu, Wälzlager mit kegeliger Bohrung auf glatten oder abgesetzten Wellen präzise zu positionieren. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in industriellen Antriebssträngen mit rotierenden Baugruppen. Durch den Reibschluss zwischen Welle, Hülse und Lagerinnenring entfällt die mechanische Bearbeitung zusätzlicher Nuten auf der Welle. Das spart Fertigungsschritte ein, schont den tragenden Wellenquerschnitt und ermöglicht die flexible Positionierung entlang der Achse.
Der genormte Außenkegel von 1:12 ermöglicht ein dosiertes axiales Aufschieben des Wälzlagers auf den Hülsenkörper. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich die interne Lagerluft während des Einbauvorgangs schrittweise verringern, was Betriebsstörungen durch falsches Lagerspiel vorbeugen hilft. Die geschlitzte Ausführung federt beim Anziehen elastisch ein und passt sich der metrischen Welle an. Vor dem Aufschieben sollte der Lagersitz gereinigt werden, damit der Reibschluss gleichmäßig über die gesamte Kontaktfläche trägt.
Die Spannhülse H308 verfügt über eine Bohrung von 35 mm für passende metrische Wellen. Der Außendurchmesser beträgt 62 mm und die Baubreite liegt bei 36 mm. Durch die standardisierten Abmessungen passt die Hülse zu entsprechenden Wälzlagern mit kegeliger Bohrung.
Das Kegelverhältnis 1:12 beschreibt die genormte Steigung der äußeren Mantelfläche. Diese Verjüngung entspricht der Kegelbohrung gängiger Wälzlagerbauformen. Das Verhältnis ermöglicht ein feinfühliges Einstellen der internen Lagerluft beim axialen Aufschieben des Innenrings.
Die Ausführung ist für zylindrische, metrische Wellen mit einem Nenndurchmesser von 35 mm ausgelegt. Da die Hülse rein kraftschlüssig spannt, sind keine Passfedernuten oder Wellenschultern erforderlich. Die Montage kann an beliebiger Stelle auf einer durchgehenden Welle erfolgen.
Das Lager mit kegeliger Innenbohrung wird axial auf die konische Mantelfläche der Hülse getrieben. Durch den Druck verengt sich der geschlitzte Hülsenkörper auf der Welle. Dadurch entsteht eine kraftschlüssige Verbindung, die Axial- und Radialkräfte auf die Welle überträgt.
Spannhülsen erlauben die Lagerbefestigung auf glatten Wellen ohne feste Absätze oder aufwändige Einstiche. Das vereinfacht die mechanische Fertigung der Welle. Zudem lässt sich die Lagerluft beim axialen Aufpressen regulieren, was bei zylindrischen Lagersitzen konstruktionsbedingt nicht möglich ist.
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