TIMKEN
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Die Spannhülse H311 von TIMKEN fixiert Wälzlager mit kegeliger Bohrung auf metrischen 50-mm-Wellen bei 81 mm Außendurchmesser und 45 mm Breite.
Mit der Spannhülse H311 bietet TIMKEN ein Maschinenelement zur kraftschlüssigen Verbindung auf glatten oder abgesetzten Wellen. Das Bauteil dient dazu, Wälzlager mit kegeliger Innenbohrung ohne aufwendige Absätze stabil zu positionieren. Durch die Auslegung für metrische Wellen mit 50 mm Durchmesser sparen Instandhalter sowie Konstrukteure Montagezeit. Die Standardausführung ermöglicht eine gleichmäßige Kraftübertragung im industriellen Betrieb.
Die Spannhülse findet vorrangig bei der Montage von Wälzlagern mit kegeliger Bohrung auf glatten Wellenabschnitten Anwendung, beispielsweise bei Pendelrollenlagern. Da die Hülse keine feste Wellenschulter voraussetzt, lässt sich die axiale Lagerposition flexibel bestimmen. Dies erleichtert die Ausrichtung im Gehäuse und vereinfacht den Austausch der Komponenten bei regelmäßigen Wartungsarbeiten.
Die Mantelfläche dieser Hülse besitzt die Kegelsteigung 1:12, passend für Lager mit entsprechend konischer Bohrung. Beim axialen Aufschieben des Innenrings wird das Lagerspiel schrittweise verringert. Vor dem endgültigen Festsetzen empfiehlt sich die Kontrolle des verbleibenden Betriebsspiels mit einer Fühlerlehre. Mit einer Breite von 45 mm und einem Außendurchmesser von 81 mm erfordert die Konstruktion eine passende Nutmutter sowie ein Sicherungsblech für den festen Halt auf der Welle.
Dieses Befestigungselement dient zur Fixierung von Wälzlagern mit kegeliger Bohrung auf zylindrischen Wellen. Durch das axiale Aufpressen des Lagers auf die kegelige Außenfläche der Hülse entsteht ein kraftschlüssiger Verband. Dadurch lässt sich das Lager an einer beliebigen Stelle der 50-mm-Welle montieren, ohne dass ein Wellenabsatz nötig ist.
Die Hülse weist einen Innendurchmesser von 50 mm auf und eignet sich damit für metrische Wellen dieser Nenngröße. Der maximale Außendurchmesser beträgt 81 mm, während die Gesamtbreite des Bauteils bei 45 mm liegt. Diese Maße sind auf entsprechende Lagerbaureihen abgestimmt.
Das Verhältnis 1:12 beschreibt die Neigung der äußeren Mantelfläche der Hülse. Auf einer axialen Länge von 12 mm verjüngt sich der Durchmesser um genau 1 mm. Dieses Verhältnis entspricht dem Standard für viele Pendelrollen- und Pendelkugellager mit kegeliger Bohrung und ermöglicht ein kontrolliertes Einstellen der Lagerluft.
Die Ausführung ist für zylindrische, metrische Wellen mit konstantem Durchmesser von 50 mm konzipiert. Sie lässt sich sowohl auf durchgehenden Glattwellen als auch auf abgesetzten Wellen einsetzen. Bei abgesetzten Wellen kann zusätzlich ein Stützring verwendet werden, um eine definierte axiale Anschlagkante zu schaffen.
Durch das Anziehen der zugehörigen Wellenmutter schiebt sich das Lager axial auf den Kegel der Hülse. Dadurch weitet sich der Lagerinnenring, was die radiale Lagerluft verringert. Zur Überwachung dieses Vorgangs empfiehlt sich die regelmäßige Prüfung des Restspiels zwischen Rollen und Laufbahn mittels Fühlerlehre gemäß den Vorgaben des Lagerherstellers.
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