FAG
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Das Sicherungsblech MB17 von FAG sichert Nutmuttern formschlüssig auf Wellen mit 85 mm Durchmesser bei 119 mm Außendurchmesser und 1,75 mm Dicke.
Das Sicherungsblech MB17 dient im industriellen Maschinenbau als Befestigungselement zur axialen Lagesicherung von Wälzlagern. Aus Stahl gefertigt, verhindert dieses Bauteil von FAG Wälzlager ein unbeabsichtigtes Lösen passender Wellenmuttern unter dynamischer Beanspruchung. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese mechanische Verriegelung vor allem in Kombination mit Nutmuttern auf zylindrischen Wellen oder Spannhülsen. Durch die Fertigung fügt sich das Blech passgenau in bestehende Baugruppen ein und trägt zu stabilen Betriebszuständen in rotierenden Systemen bei.
Das Sicherungsblech MB17 dient zur formschlüssigen Verdrehsicherung von Nutmuttern bei Wellendurchmessern von 85 mm. Das Sicherungselement hält Wälzlager auf Wellenabschnitten oder Montagehülsen in ihrer axialen Position. Typische Einsatzgebiete finden sich in Lagerungen mit hohen dynamischen Lasten und wechselnden Drehrichtungen. Das Bauteil wirkt einem selbsttätigen Losdrehen der Mutter entgegen und unterstützt dadurch den sicheren Lauf mechanischer Antriebe.
Bei der Montage greift die innenliegende Lasche des Sicherungsblechs in die vorgegebene Nut der Welle oder Spannhülse ein. Nach dem Festziehen der Mutter wird einer der äußeren Lappen in eine korrespondierende Nut der Nutmutter gebogen. Zu beachten sind die saubere Ausrichtung der Komponenten sowie die Materialstärke von 1,75 mm im axialen Bauraum. Das elastische Verhalten des Stahls erlaubt eine Verformung der Außenlasche, ohne dass das Material einreißt.
Mit einer Bohrung von 85 mm passt das Bauteil auf entsprechende Wellen oder Spannhülsen. Der Außendurchmesser beträgt 119 mm, während die Materialstärke bei 1,75 mm liegt. Diese Maße definieren den erforderlichen axialen und radialen Bauraum in der Baugruppe.
Die Verriegelung beruht auf einem mechanischen Formschluss. Eine nach innen gerichtete Zunge greift direkt in die Längsnut der Welle ein und verhindert das Verdrehen des Blechs. Anschließend wird eine der äußeren Laschen in eine Umfangsnut der festgezogenen Nutmutter umgebogen, wodurch sich die Verschraubung im Betrieb nicht lockern kann.
Als Werkstoff dient Stahl. Dieses Material bietet die nötige Festigkeit gegen Scherkräfte und verfügt gleichzeitig über die erforderliche Duktilität zum Umbiegen der äußeren Sicherungslappen. So bleibt die formschlüssige Sicherung auch bei betriebsbedingten Vibrationen wirksam.
Typischerweise wird das Sicherungsblech MB17 mit standardisierten Nutmuttern der Baugröße KM17 kombiniert. Die äußeren Zungen des Blechs sind geometrisch auf die Schlitze dieser Nutmuttern abgestimmt, sodass mindestens ein Lappen nach dem vorschriftsmäßigen Anziehen der Mutter exakt in eine Mutternut umgebogen werden kann.
Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich bei jeder Demontage der Austausch gegen ein neues Sicherungsblech. Durch das Zurückbiegen und erneute Verformen wird der Stahl an der Biegekante geschwächt, was zu Mikrorissen führen kann. Ein neues Blech stellt die vorgesehene Haltekraft für den weiteren Betrieb bereit.
Sicherungsbleche der Reihe MB kommen vorrangig bei kleineren bis mittleren Wellendurchmessern zum Einsatz. Sie beanspruchen sehr wenig axialen Einbauraum und verriegeln Nutmuttern über integrierte Blechlaschen. Für wesentlich größere Wellenmuttern ab bestimmten Gewindedurchmessern greift der Maschinenbau stattdessen auf verschraubte Sicherungsbügel zurück.
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