FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 54,01 € | 1.026,30 € |
| 3 | 108,03 € | 972,28 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3319 -M-C3 von FAG nimmt kombinierte Belastungen bei 95 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 77,8 mm Breite auf.
Mit dem Schrägkugellager 3319 -M-C3 steht eine präzise Wälzlagereinheit aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen zur Verfügung. Die zweireihige Bauweise stützt radiale Kräfte sowie beidseitige axiale Belastungen ab. Durch die offene Ausführung eignet sich das Lager vor allem für Baugruppen mit externer Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett, während der integrierte Messingkäfig auch bei dynamischen Betriebsbedingungen eine kontrollierte Führung der Wälzkörper unterstützt.
Die zweireihige Anordnung ist dafür ausgelegt, hohe Radialkräfte gemeinsam mit wechselnden axialen Schubkräften in beiden Richtungen aufzunehmen. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebelagerungen sowie im allgemeinen Maschinenbau, wo starre Wellenführungen gefordert sind. Für den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt, eignet sich das Bauteil für thermisch beanspruchte Betriebsumgebungen. Die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben ermöglicht dabei den ungehinderten Schmiermitteldurchsatz im Maschinengehäuse.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf den massiven Messingkäfig, der im Vergleich zu Standardblechkäfigen eine gesteigerte Stabilität gegenüber Schwingungen und Stoßbelastungen aufweist. Gleichzeitig kennzeichnet das Kürzel C3 eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse aus, sodass das Lager bei Erwärmung frei drehen kann. Bei der Gehäuse- und Wellenauslegung sind die Normaltoleranzen nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 zu berücksichtigen.
Dieses zweireihige Wälzlager von FAG besitzt eine Bohrung von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 77,8 mm. Die zweireihige Konstruktion nimmt hohe Radiallasten und Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Ein stabiler Messingkäfig führt die Kugeln auch bei Schwingungen definiert in den Laufbahnen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieses größere Innenspiel dient dazu, thermische Ausdehnungen der Welle oder feste Passungssitze auszugleichen. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit der Wälzkörper auch bei Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad erhalten.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie werkstoffbedingte Dämpfungseigenschaften aus. Er empfiehlt sich vor allem bei Einsätzen mit erhöhten Stoßbelastungen oder anspruchsvollen Schmierverhältnissen im industriellen Dauereinsatz.
Als offenes Wälzlager verfügt diese Variante über keine integrierten Schleif- oder Deckscheiben. Dadurch kann Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Maschinengehäuse ungehindert in das Lagerinnere gelangen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei dieser Bauform vollständig über die externe Gehäusekonstruktion.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für einen Betriebsbereich zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten Lagerringe, Wälzkörper und der Messingkäfig ihre formstabile Struktur. Maßgeblich für den dauerhaften Betrieb ist stets die thermische Eignung des eingesetzten Schmierstoffs.
Das Modell ist in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was international der Norm ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse bietet eine praxisgerechte Maß- und Laufgenauigkeit für den klassischen Maschinenbau sowie industrielle Getriebe ohne gesonderte Hochpräzisionsanforderungen.
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