FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,47 € | 84,98 € |
| 30 | 8,94 € | 80,51 € |
Das Schrägkugellager 7308 -B-MP-UA von FAG bietet mit 40x90x23 mm kompakte Maße für hohe radiale und einseitig axiale Belastungen im Maschinenbau.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7308 -B-MP-UA nimmt radiale Lasten sowie axiale Kräfte in einer Richtung auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad leitet das Bauteil axiale Kräfte wirksam über die Wälzkörper ab. FAG fertigt dieses Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Als offenes Lager lässt es sich flexibel in das bestehende Schmierkonzept einer Anlage einbinden.
Konstrukteure setzen dieses Lager überall dort ein, wo hohe Radialkräfte mit gleichzeitigen Axialschüben zusammentreffen. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit kombinierten Lastrichtungen. Das Nachsetzzeichen UA kennzeichnet eine Universalausführung für den paarweisen Einbau: Werden zwei Lager in O- oder X-Anordnung montiert, stellt sich automatisch eine geringe Axialluft ein. Dadurch stützt die Lageranordnung wechselseitige Axialkräfte ohne aufwendiges Einpassen ab.
Der massive Messingkäfig mit dem Nachsetzzeichen MP zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus. Er führt die Kugeln auch bei Vibrationen oder Beschleunigungskräften präzise in der Laufbahn. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Da das Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Kontaktzonen. Eine externe Gehäuseabdichtung verhindert das Eindringen von Schmutzpartikeln.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 23 mm entspricht das Schrägkugellager genormten Standardmaßen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Damit eignet sich das Bauteil für herkömmliche Gehäusebohrungen.
Das Nachsetzzeichen UA kennzeichnet eine Universalausführung für die paarweise Montage. Beim Einbau von zwei Lagern in O- oder X-Anordnung ergibt sich konstruktionsbedingt eine geringe axiale Lagerluft. Dies vereinfacht die Montage gepaarter Lagersätze, da Ausgleichsscheiben zur Lufteinstellung entfallen.
Der durch das Nachsetzzeichen B gekennzeichnete Druckwinkel von 40 Grad bewirkt eine steile Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring. Dadurch nimmt die Konstruktion besonders hohe Axialkräfte in einer Richtung auf. Für reine Radiallasten ohne Axialanteil ist diese Geometrie hingegen nicht vorgesehen.
Das Kürzel MP bezeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der die Wälzkörper exakt in der Laufbahn führt. Dieser Werkstoff bietet eine hohe mechanische Stabilität und dämpft auftretende Vibrationen. Das Lager eignet sich damit für Betriebszustände mit Stoßbelastungen oder hohen Beschleunigungen.
Da dieses Wälzlager offen und ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung extern über das jeweilige Aggregat. Je nach Anforderung und Betriebstemperatur eignet sich Ölbad-, Umlauf- oder Fettschmierung. Eine externe Gehäuseabdichtung hält den Schmierstoff zuverlässig im Lagerraum.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 behält in diesem Fenster seine Maßstabilität und Oberflächenhärte. Bei der Festlegung des Schmierkonzepts müssen diese thermischen Grenzen berücksichtigt werden.
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