SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 42,69 € | 811,07 € |
| 3 | 85,38 € | 768,38 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7324 BCBM von SKF (120x260x55 mm) nimmt hohe Radiallasten sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf.
Mit dem Schrägkugellager 7324 BCBM erhalten Sie ein offenes Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Bauform zeichnet sich durch zueinander versetzte Laufbahnen an Innen- und Außenring aus. Dadurch leitet dieses einreihige Lager kombinierte Radial- und Axialbelastungen ab. Mit einem Bohrungsdurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm sowie einer Breite von 55 mm eignet sich diese Komponente für anspruchsvolle Lagerstellen im industriellen Maschinenbau.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Radialkräfte gemeinsam mit einseitigen Axialkräften auftreten. Der steile Druckwinkel von 40 Grad sorgt dafür, dass axiale Belastungen in einer Richtung wirksam abgestützt werden. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte nur in eine Richtung aufnehmen können, erfolgt die Montage in der Praxis häufig paarweise im Verbund mit einem zweiten Lager. Bei einer paarweisen Anordnung in O- oder X-Konfiguration weist diese Ausführung eine geringe Axialluft auf.
Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und widersteht starken dynamischen Kräften sowie Vibrationen. Messing weist gute Notlaufeigenschaften auf und bleibt auch bei thermischen Einflüssen formstabil. Zusammen mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad widersteht das offene Lager anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Weil die Ausführung ohne Dichtscheiben konstruiert ist, lässt sich der Schmierstoff direkt zuführen. Für einen reibungslosen Betrieb stimmen Sie die Gehäusedichtung sowie Schmierintervalle auf die Umgebungsbedingungen ab.
Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und einer Breite von 55 mm weist das Lager definierte Hauptabmessungen auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln zu den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine besonders hohe axiale Belastbarkeit in einer definierten Richtung, während gleichzeitig radiale Kräfte aufgenommen werden.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, ist ab Werk keine Fettfüllung vorhanden. Sie schmieren das Lager über das umgebende Gehäusesystem je nach Anforderung mit passendem Wälzlagerfett oder über einen Ölkreislauf, um die Wälzkörper und den Messingkäfig im Betrieb zu versorgen.
Ausgelegt ist die Baueinheit für einen Einsatzbereich von -20 bis +200 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Messingkäfig behalten über dieses breite Temperaturfenster ihre Maßhaltigkeit und Festigkeit, sofern der eingesetzte Schmierstoff für diese thermischen Bedingungen freigegeben ist.
Einreihige Schrägkugellager werden zur Aufnahme beidseitiger Axialkräfte oft im Doppel montiert. Dieses Lager ist so abgestimmt, dass ein Lagersatz in O- oder X-Anordnung eine vordefinierte geringe Axialluft aufweist. Dies vereinfacht die Einstellung des Lagerspiels bei der Montage im Gehäuse.
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