SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,33 € | 196,18 € |
| 5 | 20,66 € | 185,85 € |
Das Schrägkugellager 7316 BEP von SKF bietet mit 80 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel eine robuste Führung kombinierter Belastungen.
Das Schrägkugellager 7316 BEP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), das Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte aufnimmt. Mit den Hauptabmessungen 80 mm Innendurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite verfügt das Bauteil über die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) sowie normale Radiallagerluft. SKF fertigt dieses offene Lager für Konstruktionen, bei denen eine externe Schmierstoffversorgung und Abdichtung im Gehäuse vorgesehen sind. Die Ausführung zeichnet sich durch den Polyamidkäfig aus, der die Wälzkörper vibrationsarm führt.
Dieses einreihige Lager eignet sich primär für Wellenlagerungen, auf die neben Radialkräften auch hohe einseitige Axialkräfte wirken. Typische Einsatzfelder finden sich bei Industriegetrieben und rotierenden Antriebswellen im allgemeinen Maschinenbau. Häufig montieren Anwender diese Bauart paarweise in O- oder X-Anordnung, um wechselseitige Axialschübe aufzunehmen. Dank des Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad arbeitet das Wälzlager zuverlässig, sofern eine geeignete Schmierung über Öl oder Fett vorliegt.
Das Nachsetzzeichen BEP kennzeichnet zwei zentrale Auslegungsmerkmale: Der Druckwinkel von 40 Grad dient einer hohen axialen Kraftübertragung in einer Richtung, während das Kürzel zudem auf den Käfig aus Polyamid verweist. Dieser Werkstoff reduziert das Eigengewicht und dämpft Betriebsgeräusche im Vergleich zu massiven Metallkäfigen. Zu beachten sind die offene Bauform ohne Dichtscheiben sowie die maximale Betriebstemperatur von +120 Grad, welche das Material begrenzt.
Das Schrägkugellager 7316 BEP verfügt über 80 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht.
Der Druckwinkel bestimmt die Richtung der Kraftübertragung zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern. Ein Winkel von 40 Grad verlagert die Traglinie schräg zur Radialebene, wodurch das Lager neben radialen Kräften vor allem hohe axiale Belastungen in einer Richtung aufnehmen kann. Für beidseitige Axialkräfte ist eine paarweise Anordnung erforderlich.
Für dieses Wälzlager ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Ausschlaggebend für die obere Temperaturgrenze ist der verbaute Polyamidkäfig, dessen Werkstoffeigenschaften für diesen Wärmebereich ausgelegt sind. Zudem sollten Schmierstoffe gewählt werden, die innerhalb dieser thermischen Spanne ihre Schmierfähigkeit behalten.
Da die Ausführung über keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben verfügt, erfolgt die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Anwender schmieren das Lager je nach Einsatzzweck mit Wälzlagerfett oder Öl. Eine funktionierende externe Dichtung schützt die Laufbahnen aus Wälzlagerstahl 100Cr6 vor eindringendem Schmutz sowie Feuchtigkeit und verhindert Schmierstoffverlust.
Ein Polyamidkäfig führt die Kugelreihe des Lagers. Käfige aus Kunststoff zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht, elastische Eigenschaften und eine Dämpfung von Laufgeräuschen aus. Sie eignen sich für Standardanwendungen bis maximal +120 Grad und tragen zu einem gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper bei.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Kennzeichnung steht für das standardmäßige Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Da es sich um ein einreihiges Schrägkugellager handelt, wird das eigentliche Betriebsspiel oder eine gewünschte Vorspannung maßgeblich über die axiale Anstellung beim Einbau gegenüber einem Gegenlager bestimmt.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership