FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 13,52 € | 121,63 € |
Das Schrägkugellager 7313 -B-XL-TVP von FAG Wälzlager mit den Maßen 65x140x33 mm nimmt einseitig hohe Axialkräfte sowie Radialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7313 -B-XL-TVP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch den Druckwinkel von 40 Grad überträgt diese Bauform kombinierte Belastungen, bei denen Radial- und Axialkräfte gleichzeitig auftreten. Das Lager stammt von FAG Wälzlager und besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Einreihige Ausführungen nehmen Axiallasten bauartbedingt nur in einer Richtung auf und erfordern bei wechselnden Belastungsrichtungen meist ein gegenwirkendes Gegenlager.
Dieses Wälzlager kommt in Lagerungen zum Einsatz, die gleichzeitig Radiallasten und hohe einseitige Axiallasten führen müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau und in Getriebeanwendungen mit definierten Belastungsrichtungen. Durch die Abmessungen von 65 mm Innen- und 140 mm Außendurchmesser bei 33 mm Breite eignet sich die Konstruktion für starre Wellenlagerungen. Da es sich um die Standardausführung handelt, wird das Lager üblicherweise mit einem zweiten Schrägkugellager kombiniert angestellt.
Die Kennzeichnung B steht für den 40-Grad-Druckwinkel, der eine gesteigerte axiale Tragfähigkeit in einer Lastrichtung ermöglicht. Der Polyamidkäfig (Nachsetzzeichen TVP) führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Als offenes Lager besitzt das Bauteil keine integrierten Schleifdichtungen. Konstrukteure und Instandhalter müssen daher für eine geeignete externe Gehäuseabdichtung und eine abgestimmte Schmierstoffversorgung mit Fett oder Öl im System sorgen.
Die Kurzbezeichnung kennzeichnet ein einreihiges Schrägkugellager mit 65 mm Bohrung. Das Kürzel B steht für den Druckwinkel von 40 Grad, der hohe Axiallasten in einer Richtung aufnimmt. Das Nachsetzzeichen TVP beschreibt den integrierten Polyamidkäfig zur präzisen Führung der Wälzkörper.
Das Lager hat einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Baubreite von 33 mm. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, was den Einbau in Standard-Gehäusebohrungen ermöglicht. Die Toleranzen entsprechen der Standard-Genauigkeitsklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Diese Bauform verzichtet auf werkseitige Deck- oder Dichtscheiben, um eine direkte Zirkulation von Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuse zu ermöglichen. Da Schmutz und Feuchtigkeit abgehalten werden müssen, sind bei offenen Lagern externe Gehäusedichtungen wie Radialwellendichtringe vorzusehen.
Ein einreihiges Schrägkugellager überträgt radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in ausschließlich einer Richtung. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen erzeugt eine Radialkraft stets eine innere Axialkraft. Aus diesem Grund werden diese Wälzlager in der Praxis fast immer gegen ein zweites Lager axial angestellt montiert.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Dieser Spielraum wird im Wesentlichen durch den Polyamidkäfig (TVP) und die Gefügestabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 bestimmt. Für den störungsfreien Lauf muss der eingesetzte Schmierstoff ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen freigegeben sein.
Normale Radiallagerluft bedeutet, dass das Innenmaß der standardisierten Fertigungstoleranz ohne vergrößertes oder verkleinertes Spiel entspricht. Bei Schrägkugellagern ergibt sich das tatsächliche Betriebsspiel allerdings erst durch die axiale Anstellung gegenüber dem Gegenlager während des Einbaus im Gehäuse.
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