SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 4,74 € | 90,07 € |
| 20 | 9,48 € | 85,33 € |
Das Schrägkugellager 7309 BECBM von SKF nimmt kombinierte Radial- und einseitige Axiallasten bei kompakten Maßen von 45x100x25 mm auf.
Das Schrägkugellager 7309 BECBM ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 45 mm, 100 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite. SKF fertigt diese Ausführung in der Explorer-Leistungsklasse. Konstruktionsbedingt nimmt das offene Lager radiale Lasten sowie axiale Kräfte in einer Richtung auf. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen eignet sich das Bauteil vor allem für öl- oder fettgeschmierte Systeme mit externer Gehäuseabdichtung bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Schrägkugellager eignet sich für Lagerungsanordnungen mit kombinierten Radial- und einseitig wirkenden Axialbelastungen in rotierenden Wellensystemen und Industrieantrieben. Treten Axialkräfte wechselnd aus beiden Richtungen auf, verbauen Sie zwei Lager gegeneinander. Dank der universellen Ausführung entsteht bei der paarweisen Montage in O- oder X-Anordnung eine geringe, definierte Axialluft. Das erleichtert die Montage und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung im Antriebsstrang.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit in Kraftrichtung. Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und widersteht anspruchsvollen Schmier- und Temperaturbedingungen bis +150 Grad Celsius. Zudem zeichnet sich das Lager durch eine erhöhte Präzision aus: Die Maßgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P6, während die Laufgenauigkeit nach Klasse P5 ausgeführt ist. Für Konstrukteure und Instandhalter bedeutet diese Kombination eine hohe Rundlaufgenauigkeit bei standardisierten Einbaumaßen.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 25 mm weist das Lager genormte Anschlussmaße auf. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut. Anhand dieser Dimensionen lässt sich das Wälzlager passgenau in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze montieren.
Die Kraftwirkungslinie verläuft unter einem Winkel von 40 Grad schräg zur Radialebene durch die Wälzkörper und Laufbahnen. Dieser vergleichsweise steile Druckwinkel ermöglicht die Aufnahme hoher axialer Kräfte in einer Wirkungsrichtung. Bei reinen Radiallasten entsteht bauartbedingt stets eine axiale Kraftkomponente, die durch ein Gegenlager abgefangen werden muss.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Um diese Spanne voll zu nutzen, muss das gewählte Schmiermittel, ob Schmieröl oder Schmierfett, ebenfalls für die anliegenden Betriebstemperaturen freigegeben sein.
Die Ausführung verbindet zwei eng tolerierte Genauigkeitsstufen. Die Maßgenauigkeit nach Klasse P6 begrenzt Maßabweichungen von Bohrung und Außendurchmesser auf engere Toleranzbänder als normal. Die Laufgenauigkeit entspricht der noch feineren Klasse P5. Dies führt im laufenden Betrieb zu geringerem Radial- und Axialschlag sowie verbesserter Rundlaufpräzision an der Welle.
Das Kürzel im Variantentext kennzeichnet das Lager für den universellen satzweisen Einbau. Montieren Sie zwei Lager direkt nebeneinander in O- oder X-Anordnung, stellt sich ohne Passscheiben selbsttätig eine geringe Axialluft ein. Die O-Anordnung nimmt dabei zusätzliche Kippmomente auf, während die X-Anordnung unempfindlicher gegenüber leichten Fluchtungsfehlern der Welle reagiert.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine werkseitig integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das ermöglicht eine flexible Schmierstoffwahl direkt über den Ölkreislauf der Maschine oder eine zentrale Fettschmierung. Schmutz und Feuchtigkeit müssen bei dieser Bauart durch externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen vom Lagerinneren ferngehalten werden.
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