SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 34,61 € | 657,68 € |
| 3 | 69,23 € | 623,06 € |
Das Schrägkugellager 7228 BM von SKF nimmt bei den Maßen 140x250x42 mm kombinierte Lasten mit einem Druckwinkel von 40 Grad auf.
Das Schrägkugellager 7228 BM ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es stammt von SKF und nimmt hohe Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 erweist sich das Bauteil als formstabil im Dauerbetrieb. Mit einem Innendurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Breite von 42 mm eignet sich das offene Lager für Konstruktionen mit externer Schmierstoffversorgung.
Das Schrägkugellager 7228 BM kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Radiallasten gemeinsam mit einseitigen Axialkräften auftreten. Der Druckwinkel von 40 Grad sorgt für eine wirksame Kraftübertragung entlang der Berührungslinie. Typische Einsatzbereiche sind industrielle Wellenlagerungen mit kontinuierlicher Schmierstoffzufuhr.
Da es sich um ein offenes Lager handelt, lässt sich das Schmiermittel direkt an die Wälzkörper heranführen. Gleichzeitig erfordert der offene Aufbau eine saubere Einbauumgebung im Gehäuse.
Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper stabil und hält thermischen Beanspruchungen von -20 bis +200 Grad stand. Messing bietet eine hohe Festigkeit bei raschen Beschleunigungen oder Schwingungen im Antriebssystem.
Bei der Auslegung sollten Sie beachten, dass dieses einreihige Lager Axialkräfte nur in eine Richtung aufnimmt. Für wechselnde Lastrichtungen montieren Sie ein Gegenlager. Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 passt das Bauteil in übliche Passungssitze der Normaltoleranz.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 140 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm und eine Breite von 42 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verzichtet auf Flansche oder Nuten. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit von Welle und Gehäuse gemäß Normaltoleranz.
Ein Druckwinkel von 40 Grad beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten von Kugel und Laufbahn zur Radialebene. Dieser steile Winkel befähigt das Lager dazu, hohe Axialkräfte in einer Richtung aufzunehmen. Gleichzeitig bleibt das Bauteil in der Lage, radiale Führungskräfte im Betrieb aufzunehmen.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Das eingesetzte Schmiermittel sollte auf diese Umgebungsbedingungen und den gewählten Schmierintervall abgestimmt sein.
Der Käfig trennt die Kugeln und führt sie gleichmäßig auf der Laufbahn, um Reibung und Wärmeentwicklung gering zu halten. Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit aus. Daher eignet sich dieser Werkstoff besonders für Anwendungen mit starken Stoßbelastungen, Vibrationen oder höheren Betriebstemperaturen.
Da das Lager ungekapselt ohne Dichtscheiben gefertigt ist, erfolgt die Schmierung über das Gehäuse. Je nach Konstruktion lässt sich Öl oder Schmierfett einsetzen. Erforderlich sind eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung sowie eine externe Abdichtung des Gehäuses, damit keine Schmutzpartikel an die Laufbahnen gelangen.
Das Lager nimmt Radialkräfte und Axialkräfte in genau einer Richtung auf. Wirken im Betrieb wechselnde oder beidseitige Axialbelastungen auf die Welle ein, wird ein zweites Schrägkugellager spiegelbildlich als Gegenlager angeordnet. Diese paarweise Montage sorgt für eine Führung der Welle in beiden Richtungen.
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