SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,73 € | 279,86 € |
| 5 | 29,46 € | 265,13 € |
Das Schrägkugellager 7220 BECBM von SKF mit Messingkäfig und 100 mm Bohrung nimmt Radial- sowie einseitige Axialkräfte im Betrieb auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7220 BECBM ist als offenes Wälzlager für kombinierte Belastungen konzipiert. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Explorer-Ausführung verleihen dem Bauteil eine hohe Werkstoffqualität. Dank der Maße von 100 mm Bohrungsdurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 34 mm Breite lässt sich das Lager in standardisierte Gehäuse integrieren. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtung ist eine externe Schmierung im Aggregat erforderlich.
Dieses Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte zusammen mit axialen Kräften in einer Richtung auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad leitet die Konstruktion Axiallasten über die Wälzkörper ab. Typische Einsatzbereiche finden sich in Lagerungen mit hohen Drehzahlen und kombinierten Kräften. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur einseitig abstützt, erfolgt der Einbau in der Regel paarweise gegen ein zweites Wälzlager, das als Gegenführung dient.
Der massive Messingkäfig führt die Kugeln reibungsarm und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 für Maßgenauigkeit und P5 für Laufgenauigkeit unterstützt einen ruhigen Lauf. Das Bauteil ist für den satzweisen Einbau vorbereitet: Bei einer O- oder X-Anordnung stellt sich im Lagerpaar direkt eine definierte geringe Axialluft ein. Dies vereinfacht die Montage ohne aufwendiges Beilegen von Passscheiben.
Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 34 mm entspricht das Bauteil den Standardabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut, was die Integration in übliche Gehäusebohrungen erleichtert.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern bezogen auf die Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad sorgt dafür, dass das Lager im Vergleich zu kleineren Druckwinkeln größere axiale Belastungen in einer Richtung aufnehmen kann.
Die Ausführung ist für die direkte Zusammenstellung zu Lagersätzen abgestimmt. Werden zwei dieser Schrägkugellager in O- oder X-Anordnung verbaut, ergibt sich im System eine vorgegebene geringe Axialluft. Ein individuelles Anpassen über Passringe entfällt während der Montage.
Als offenes Wälzlager besitzt das Bauteil keine Dicht- oder Deckscheiben ab Werk. Es muss über das übergeordnete System mit Schmieröl oder Schmierfett versorgt werden. Eine externe Gehäusedichtung verhindert gleichzeitig das Eindringen von Schmutz und den Verlust des Schmierstoffs.
Die Spezifikation kombiniert die Maßgenauigkeit P6 mit der Laufgenauigkeit P5. Dies bedeutet engere Fertigungstoleranzen bezüglich Rundlauf und Abmessungen im Vergleich zur Normaltoleranz. Daraus resultieren eine präzise Wellenführung und ein ruhiges Laufverhalten im Betrieb.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 Grad und +150 Grad Celsius. Der verbaute Messingkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine Festigkeit und Formstabilität bei, vorausgesetzt der im System eingesetzte Schmierstoff ist für diese Temperaturen ausgelegt.
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