SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 11,04 € | 209,68 € |
| 5 | 22,08 € | 198,64 € |
Das Schrägkugellager 7220 BEP von SKF bietet mit 100x180x34 mm Maßen und 40 Grad Druckwinkel eine gezielte Aufnahme kombinierter Lasten.
Das Schrägkugellager 7220 BEP ist ein einreihiges Wälzlager für Anwendungen mit kombinierten radialen und axialen Kräften. Durch die schräg gegeneinander versetzten Laufbahnen von Innen- und Außenring nimmt diese Bauform einseitig gerichtete Axiallasten zusammen mit Radiallasten auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt die Ausführung über eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 34 mm. Das offene Lager eignet sich für geschmierte Systeme in industriellen Antrieben.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen hohe Radialkräfte und zugleich axiale Führungskräfte in einer Richtung bewältigen müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebewellen, Pumpenantrieben, Kompressoren sowie im allgemeinen Maschinenbau. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lässt es sich direkt in Ölkreisläufe oder bauseitig abgedichtete Gehäuse integrieren. Für wechselnde Axiallasten montieren Sie in der Regel ein zweites Gegenlager in angestellter Anordnung.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Wirklinie der Kräfte und ermöglicht die Aufnahme ausgeprägter Axialkräfte im Vergleich zu kleineren Winkeln. Die Kennzeichnung BEP verweist zudem auf die optimierte Innengeometrie und den leichten Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff reduziert das Eigengewicht des Käfigs und sorgt für vibrationsarmen, leisen Lauf im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und normale Radiallagerluft gewährleisten einen verlässlichen Standardeinbau.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 34 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen erleichtern die Auslegung auf tragenden Wellen und in Gehäusebohrungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt über keine Flansche oder Nuten.
Die Kennzeichnung steht für eine optimierte Innenkonstruktion mit einem Druckwinkel von 40 Grad sowie einen leichten Käfig aus Polyamid. Diese Käfigausführung führt die Wälzkörper reibungsarm und eignet sich für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad. Dadurch läuft die Lagerung vibrationsarm und leise.
Einreihige Ausführungen nehmen Axialbelastungen konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. Die Kräfte wirken über die schräg angeordneten Laufbahnen schräg zur Radialebene. Treten im Betrieb wechselnde oder beidseitige Axialkräfte auf, müssen Sie ein zweites Lager spiegelbildlich anstellen, beispielsweise in O- oder X-Anordnung.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Sie ermöglichen den ungehinderten Durchtritt von Schmieröl oder Schmierfett innerhalb geschlossener Maschinengehäuse. Diese Bauform empfiehlt sich, wenn das Gehäuse bereits über externe Wellendichtringe verfügt oder das Lager in ein zentrales Schmiersystem eingebunden ist.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne primär durch den verwendeten Polyamidkäfig, der innerhalb dieser thermischen Grenzen formstabil und elastisch bleibt. Bei Anwendungen mit abweichenden Dauertemperaturen sollten Konstrukteure alternative Käfigwerkstoffe wie Messing oder Stahlblech prüfen.
Das Schrägkugellager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dies entspricht dem bewährten Industriestandard für allgemeine Maschinenbauanwendungen. Die tatsächliche axiale Betriebsspielstellung ergibt sich bei einreihigen Schrägkugellagern erst durch das gezielte Einstellen beim Einbau gegen das Gegenlager.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership