FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,19 € | 41,69 € |
| 35 | 4,39 € | 39,49 € |
Das Schrägkugellager 3307 -BD-XL-TVH-L285-C3 von FAG bietet mit 35 mm Bohrung und 80 mm Außendurchmesser eine kompakte zweireihige Lagerung für kombinierte Lasten.
Dieses zweireihige Schrägkugellager 3307 -BD-XL-TVH-L285-C3 von FAG nimmt gleichzeitig hohe radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufbahnen eine hohe Formstabilität. Als offenes Wälzlager ausgeführt, ist die Baueinheit ab Werk mit einem Sonderfett befüllt. Dank der erhöhten Genauigkeit nach Toleranzklasse P6 eignet sich die Komponente für Lagerungsstellen, die eine saubere Führung und ruhigen Lauf verlangen.
Zweireihige Schrägkugellager dieser Bauart stützen Wellen ab, auf die wechselnde Axial- und Radialkräfte einwirken. Durch den Nenndruckwinkel von 30 Grad überträgt das Lager Axiallasten in beide Richtungen wirksam auf das Gehäuse. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen, bei denen einreihige Lagerpaare zu viel axialen Bauraum einnehmen würden. Mit einer Breite von 34,9 mm spart diese Einheit Platz und vereinfacht die Wellenkonstruktion.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft hin, also mehr inneres Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen vor dem Einbau. Dieser Spielraum gleicht betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungssitze aus, ohne dass die Kugeln klemmen. Der geführte Polyamidkäfig sorgt für ein geringes Eigengewicht und dämpft Laufgeräusche. In Kombination mit der präziseren Toleranzklasse P6 läuft die Welle rund und vibrationsarm, während das offene Gehäuse eine externe Abdichtung erfordert.
Mit 35 mm Innendurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 34,9 mm Gesamtbreite entspricht das Bauteil den Maßen der zweireihigen Baugröße 3307. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Sicherungsnut, wodurch sich das Lager bündig in eine zylindrische Gehäusebohrung einpassen lässt.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Diese Eigenschaft verhindert Verspannungen, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel nach der Montage verringern. Sie unterstützt damit die Leichtgängigkeit der Wälzkörper unter thermischer Beanspruchung.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel und den Laufbahnen zur Radialebene. Ein Druckwinkel von 30 Grad verleiht dem zweireihigen Lager eine ausgeprägte Steifigkeit gegenüber axialen Kräften. Die Anordnung ermöglicht die Aufnahme von Längskräften in beiden Richtungen bei gleichzeitig hoher radialer Tragfähigkeit.
Ja, das offene Wälzlager ist bereits ab Werk mit einem Sonderfett befüllt. Da es sich um ein Lager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben handelt, muss die umgebende Konstruktion mit einer externen Dichtung vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden, damit die Schmierstofffüllung im Lagerbereich verbleibt.
Der Polyamidkäfig (Kennung TVH) trennt und führt die Kugeln in den Laufbahnen. Gegenüber massiven Metallkäfigen reduziert der Kunststoff das rotierende Trägheitsmoment und mindert die Geräuschentwicklung im Lauf. Das Material zeigt gute elastische Eigenschaften, wodurch Stoßbelastungen innerhalb des Lagers abgemildert werden.
Die Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) definiert engere Maß- und Lauftoleranzen als die herkömmliche Normaltoleranz. Sowohl die Rundlauftoleranz als auch die Maßabweichungen von Bohrung und Außendurchmesser sind feiner abgestimmt. Dies begünstigt einen ruhigen, vibrationsarmen Betrieb und erhöht die Führungsgenauigkeit gelagerter Wellen.
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