NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,90 € | 245,20 € |
| 5 | 25,80 € | 232,30 € |
Das Schrägkugellager LJT3.1/4 von NKE Steyr nimmt mit 82,55 mm Bohrung und 35 Grad Druckwinkel hohe kombinierte Radial- und Axialkräfte auf.
Das Schrägkugellager LJT3.1/4 ist ein offenes, einreihiges Radial-Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die schräg zueinander versetzten Laufbahnen von Innen- und Außenring eignet sich dieses Bauteil speziell für kombinierte Belastungen, bei denen Radialkräfte gleichzeitig mit einseitig wirkenden Axialkräften auftreten. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf der Laufbahn. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen neben radialen Kräften auch Axialkräfte in einer Richtung führen müssen. Der Druckwinkel von 35 Grad begünstigt dabei gezielt die Aufnahme axialer Lastanteile. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsstellen mit kombinierten Belastungen und einseitig gerichteten Axialkräften. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte bauartbedingt nur in eine Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau in vielen Konstruktionen paarweise oder als Gegenlagerung zu einem zweiten Wälzlager.
Bei der Konstruktion der Lagerstelle spielen die Abmessungen mit 82,55 mm Bohrungsdurchmesser, 152,4 mm Außendurchmesser und 26,98 mm Breite eine zentrale Rolle. Als offene Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring benötigt das Lager eine externe Abdichtung der Gehäuseumgebung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Ausführung erlaubt einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Für die Schmierung können je nach Drehzahl und Einsatzbedingungen Öle oder Fette vorgesehen werden, die auf diese Betriebstemperaturen abgestimmt sind.
Mit 82,55 mm Innendurchmesser, 152,4 mm Außendurchmesser und 26,98 mm Breite weist das Bauteil zöllig basierte Abmessungen auf. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Umfangsnut gefertigt.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern bezogen auf die Radialebene. Ein Druckwinkel von 35 Grad ermöglicht die gezielte Aufnahme hoher Axialkräfte in einer Richtung bei gleichzeitiger Belastung durch Radialkräfte.
Für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ist das Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ausgelegt. Das tatsächlich nutzbare Betriebsfenster hängt zusätzlich vom gewählten Schmierstoff und der externen Abdichtung ab.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Ausführung gestattet eine freie Zirkulation des extern zugeführten Schmierstoffs, erfordert jedoch eine bauseitige Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen.
Die Fertigung erfolgt nach Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Das Bauteil verfügt über eine normale Radiallagerluft für reguläre industrielle Einbaubedingungen.
Einreihige Schrägkugellager nehmen Axiallasten bauartbedingt nur in einer Richtung auf. Sollen axiale Kräfte in beiden Richtungen abgestützt werden, müssen zwei Lager gegeneinander angestellt montiert werden, beispielsweise in O- oder X-Anordnung.
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