NKE
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Das Schrägkugellager LJT1.3/8 von NKE Steyr verbindet Maße von 34,92 x 76,2 x 17,46 mm mit einem 35-Grad-Druckwinkel für kombinierte Belastungen.
Das Schrägkugellager LJT1.3/8 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Radial- und Axialbelastungen in einer Richtung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich dieses Lager durch seine offene Bauform und die normale Radiallagerluft aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Durch die Einhaltung der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 eignet sich die Standardausführung für industrielle Anwendungen.
Dieses einreihige Lager nimmt Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf. Aufgrund des Druckwinkels von 35 Grad stützt die Konstruktion axiale Kräfte im Kraftfluss ab. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Konstruktionen mit zölligen Wellenabmessungen, bei denen definierte Führungskräfte aufgenommen werden. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, bindet es sich direkt in vorhandene Schmiersysteme mit Öl oder Schmierfett ein und setzt eine externe Gehäuseabdichtung voraus.
Der Druckwinkel von 35 Grad bestimmt die Kraftübertragung schräg zur Radialebene. Dadurch stützt das Lager Axiallasten nur aus einer Richtung ab. Konstruktiv werden einreihige Schrägkugellager meist gegen ein zweites Lager angestellt, um wechselnde Axialkräfte aufzunehmen. Zu beachten sind die Anschlussmaße von 34,92 mm Bohrung, 76,2 mm Außendurchmesser und 17,46 mm Breite. Der Außenring ohne Flansch oder Nut ermöglicht den Einbau in passende Gehäusebohrungen.
Das Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 34,92 mm, einen Außendurchmesser von 76,2 mm sowie eine Breite von 17,46 mm. Mit diesen Hauptabmessungen passt die Ausführung in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.
Der Druckwinkel beschreibt die Wirkungslinie der Kontaktkräfte zwischen Laufbahn und Kugeln. Ein Winkel von 35 Grad ermöglicht die gezielte Aufnahme axialer Lasten in einer Richtung, erfordert im Betrieb jedoch eine radiale Belastung oder eine Gegenanstellung.
Da die Bauform offen und ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über das umgebende System mit Schmierfett oder im Ölbad. Eine externe Gehäusedichtung verhindert das Austreten des Schmiermittels und schützt die Lagerstelle vor Schmutz.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Das gewählte Schmiermittel muss auf die jeweiligen Betriebstemperaturen abgestimmt sein.
Die Angabe Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 steht für die Normaltoleranz bei Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Abweichungen fest und deckt standardmäßige industrielle Anforderungen im Maschinenbau ab.
Ein einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialkräfte nur aus einer Richtung auf. Bei wechselnden Axialbelastungen oder zur spielfreien Lagerung wird ein zweites Lager spiegelbildlich in O- oder X-Anordnung montiert. Diese Anstellung fixiert die Welle in beide Richtungen.
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