FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,29 € | 43,54 € |
| 30 | 4,58 € | 41,25 € |
Das Schrägkugellager 7207 -B-XL-JP-UA (35x72x17 mm) nimmt hohe einseitige Axiallasten sowie Radialkräfte auf und eignet sich für universelle Lagerpaarungen.
Das einreihige Schrägkugellager 7207 -B-XL-JP-UA von FAG ist für kombinierte Belastungen mit ausgeprägtem Axialkraftanteil konstruiert. Durch den Druckwinkel von 40 Grad überträgt das Wälzlager Axialkräfte in einer Richtung. Mit den Abmessungen 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite besteht das Bauteil aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt einen ruhigen Lauf im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Dieses Lager nimmt kombinierte Belastungen auf, bei denen Radialkräfte und gleichzeitig hohe einseitige Axialkräfte wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen, in denen Wellen axial geführt werden und kombinierte Lasten auftreten. Da einreihige Ausführungen Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, erfordert die Lagerstelle meist ein Gegenlager oder eine paarweise Anordnung.
Dank der offenen Bauform lässt sich das Schmierfett oder Schmieröl direkt an die Laufbahnen führen, was vor allem in geschlossenen Gehäusen von Vorteil ist.
Das Nachsetzzeichen UA kennzeichnet ein universell einsetzbares Einzellager für den satzweisen Einbau. Bei der paarweisen Montage in O- oder X-Anordnung entsteht automatisch eine geringe definierte Axialluft, ohne dass Ausgleichsscheiben erforderlich sind. Dies erleichtert die Montage erheblich und verhindert unzulässige Verspannungen im Lagerverband.
Achten Sie bei der Auslegung auf die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1); zudem ist eine externe Schmierung einzuplanen, da offene Wälzlager über keinen integrierten Dichtungsschutz verfügen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 17 mm. Durch diese genormte Baugröße passt es in entsprechende Lagergehäuse und auf Wellen nach Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Gefertigt ist es aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Die Kraftwirkungslinie verläuft bei diesem Schrägkugellager in einem Winkel von 40 Grad schräg zur Radialebene. Dieser Druckwinkel ermöglicht die Aufnahme hoher Axialkräfte in einer Richtung bei gleichzeitiger Belastung durch Radialkräfte. Rillenkugellager mit senkrechter Lastübertragung bieten bei Axialbelastung bauartbedingt eine geringere Aufnahmefähigkeit.
Das Kürzel UA bezeichnet eine Universalausführung für den paarweisen Einbau. Werden zwei Lager dieses Typs in O- oder X-Anordnung kombiniert, stellt sich im Lagersatz ohne zusätzliche Passscheiben eine geringe Axialluft ein. Dies vereinfacht den Austausch in Reparaturfällen und beschleunigt den Werkstatteinbau.
Ein Stahlblechkäfig (Nachsetzzeichen JP) führt die Kugeln im Innenleben. Der Käfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt einen ruhigen Lauf über das gesamte Betriebsintervall. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Da die Ausführung ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben geliefert wird, müssen Schmierstoffversorgung und Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Das Lager lässt sich wahlweise mit Schmieröl oder Schmierfett betreiben. Um Verschleiß vorzubeugen, sollte das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit durch Gehäusedichtungen abgewendet werden.
Im Gegensatz zu Radial-Rillenkugellagern sind die Laufbahnen der Lagerringe beim Schrägkugellager axial gegeneinander versetzt. Dadurch können Schrägkugellager hohe Axialkräfte aufnehmen, konstruktionsbedingt jedoch nur in einer Richtung. Für wechselnde Axialkräfte müssen zwei Lager gegeneinander angestellt montiert werden.
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