SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Schrägkugellager 7220 BECBY von SKF führt mit 100 mm Bohrung, 40-Grad-Druckwinkel und Messingblechkäfig kombinierte Belastungen bei hoher Laufgenauigkeit.
Das Schrägkugellager 7220 BECBY ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers SKF in der Explorer-Ausführung. Das offene Lager besitzt eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 34 mm. Durch den 40-Grad-Druckwinkel nimmt es einseitig wirkende Axialkräfte zusammen mit Radialkräften auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), arbeitet diese Konstruktion in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Einsatz, wo Wellenlagerungen gleichzeitig hohe Radiallasten und einseitige Axialkräfte führen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Getriebewellen und Pumpenantrieben. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, wird es im Betrieb häufig mit einem Gegenlager kombiniert. Die Ausführung als Lagerpaar weist bei O- und X-Anordnung eine geringe Axialluft auf, was eine exakte Wellenführung unterstützt.
Die Kennzeichnung weist auf eine erhöhte Präzision hin: Das Lager besitzt Maßgenauigkeit nach Klasse P6 und Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Dies mindert den Rundlauffehler im Betrieb und begünstigt ein ruhiges Laufverhalten. Der geführte Messingblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und widersteht thermischen Belastungen innerhalb des zulässigen Bereichs. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Sie das Schmiermittel sowie den äußeren Dichtungsschutz auf Ihre Gehäusekonstruktion ab.
Das Schrägkugellager 7220 BECBY besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 34 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen bestimmen die Auslegung von Welle und Gehäusebohrung. Der Außenring verfügt über keinen Flansch und keine Sicherungsnut.
Durch den Druckwinkel von 40 Grad nimmt das einreihige Lager gleichzeitig Radialkräfte und erhebliche Axialkräfte in einer Richtung auf. Für die Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen ist der Einbau eines zweiten Lagers in gegenseitiger Anstellung erforderlich, beispielsweise in O- oder X-Anordnung.
Das Nachsetzzeichen beschreibt die innere Konstruktion und Ausstattung dieses SKF-Lagers. Das B steht für den 40-Grad-Druckwinkel, während E eine optimierte Innenkonstruktion kennzeichnet. CB bezeichnet die Ausführung für den paarweisen Einbau mit geringer Axialluft in O- oder X-Anordnung. Der Buchstabe Y verweist auf den eingebauten Messingblechkäfig.
Das offene Wälzlager aus 100Cr6-Stahl ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Grenzen bleibt der Werkstoff maßstabil und der Messingblechkäfig betriebsbereit. Bei der Festlegung des Schmierstoffs müssen Sie diese Betriebstemperaturen gezielt berücksichtigen.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine freie Wahl des Schmierverfahrens über das umgebende Lagergehäuse, etwa durch Öl- oder Fettschmierung. Um das Lager vor Schmutzeintritt und Schmiermittelverlust zu schützen, ist eine geeignete externe Gehäusedichtung vorzusehen.
Diese Einstufung bedeutet, dass die äußeren Einbaumaße nach der engeren Toleranzklasse P6 gefertigt sind, während Rundlauf und Planlauf der noch präziseren Klasse P5 entsprechen. Diese Kombination verringert Schwingungen sowie Rundlauffehler der rotierenden Welle im Vergleich zur Normaltoleranz.
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