3304 -BD-XL-2Z Schrägkugellager von FAG
3304 -BD-XL-2Z Schrägkugellager von FAG

FAG

Schrägkugellager FAG 3304 -BD-XL-2Z

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
52 mm
Breite
22,2 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
30 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +120 °C
Gewicht
0,222 kg
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Schrägkugellager FAG 3304 -BD-XL-2Z
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Schrägkugellager FAG 3304 -BD-XL-2Z

Das zweireihige Schrägkugellager 3304 -BD-XL-2Z von FAG (20x52x22,2 mm) nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten in beide Richtungen auf.

Das Schrägkugellager 3304 -BD-XL-2Z von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 22,2 mm. Durch die Konstruktion mit zwei Kugelreihen und einem Druckwinkel von 30 Grad überträgt dieses Wälzlager beidseitig wirkende Axialkräfte sowie hohe Radialkräfte auf engem Bauraum. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in den Laufbahnen. Beidseitige Blechdeckscheiben schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen grober Schmutzpartikel.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 3304 -BD-XL-2Z im Betrieb?

Dieses Lager eignet sich für Wellenlagerungen, bei denen kombinierte Belastungen auftreten und eine feste axiale Führung gefordert ist. Durch den Druckwinkel von 30 Grad stützt die zweireihige Bauweise Axialkräfte in beiden Richtungen ab, ohne dass zwei separate Einzellager verbaut werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich bei kombiniert belasteten Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau. Die Ausführung ohne Flansch oder Nut am zylindrischen Außenring erleichtert das direkte Einpressen in standardisierte Gehäusebohrungen.

Welche Vorteile bieten Toleranzklasse P6 und die 2Z-Deckscheiben?

Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) bietet eine erhöhte Laufgenauigkeit und engere Maßtoleranzen gegenüber der Normaltoleranz. Dies begünstigt einen ruhigen Lauf bei anspruchsvollen Drehzahlen. Die beidseitige 2Z-Abdeckung aus profiliertem Stahlblech bildet eine berührungslose Abdichtung. Sie hält Feststoffe ab und schont den Schmierstoffvorrat, ohne zusätzliche Reibungswärme zu erzeugen. Bei der Auslegung ist der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad zu beachten.

Was zeichnet das Schrägkugellager 3304 -BD-XL-2Z konstruktiv aus?

Die zweireihige Bauart vereint zwei Kugelreihen in einer kompakten Baueinheit mit 20 mm Innen- und 52 mm Außendurchmesser. Der Nenndruckwinkel von 30 Grad ermöglicht die Aufnahme von Radialkräften und beidseitigen Axialkräften. Gegenüber zwei gepaarten Einzellagern spart diese Konstruktion axialen Bauraum ein.

Welche Funktion hat die beidseitige 2Z-Abdeckung?

Das Nachsetzzeichen 2Z steht für beidseitig eingepresste Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Scheiben dichten berührungslos gegen den Innenring ab. Dadurch entsteht kein zusätzliches Reibungsmoment, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt. Sie schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln.

Was besagt die Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3?

Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 definiert engere Fertigungstoleranzen für Maß- und Rundlaufgenauigkeit als die reguläre Normaltoleranz. Wellen und Gehäuse mit passgenauen Sitzen profitieren dadurch von verringerten Rundlauffehlern und einer gleichmäßigen Lastverteilung über die Wälzkörper.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager betrieben werden?

Für dieses Wälzlager ist ein Einsatzbereich von -30 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses thermischen Fensters bleiben die Maßhaltigkeit des 100Cr6-Wälzlagerstahls sowie die Funktionalität des Stahlblechkäfigs erhalten. Bei Anwendungen nahe den Grenztemperaturen ist auf die Eignung des verwendeten Schmierstoffs zu achten.

Wie unterscheidet sich die BD-Ausführung von anderen Baureihen?

Die Kennzeichnung BD verweist auf eine optimierte Innenkonstruktion ohne Einfüllnuten an den Stirnseiten. Zusammen mit dem 30-Grad-Druckwinkel bietet diese Bauform eine symmetrische Belastbarkeit für Axialkräfte in beiden Richtungen. Das Lager lässt sich dadurch richtungsunabhängig montieren, da beide Kugelreihen identische Lasten aufnehmen können.

Welche Bedeutung hat die normale Radiallagerluft bei diesem Modell?

Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen vor dem Einbau. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse unter üblichen Betriebsbedingungen ein spielfreier oder leicht vorgespannter Laufzustand entsteht.

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