SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 25,46 € | 229,18 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3311 ANR von SKF mit Sprengring und 55 mm Bohrung nimmt kombinierte Lasten in beiden Richtungen auf.
Das zweireihige Schrägkugellager 3311 ANR von SKF dient als kompakte Lagereinheit zur Aufnahme kombinierter Belastungen aus radialen und axialen Kräften. Durch die Abmessungen von 55 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 49,2 mm Breite entspricht die Konstruktion zwei gegenüberliegenden Schrägkugellagern in kompakter Bauform. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit robustem Stahlblechkäfig, ist dieses offene Wälzlager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Ausführung mit Ringnut und Sprengring erleichtert die axiale Fixierung im Lagergehäuse.
Dieses zweireihige Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen gleichzeitig hohe Radialkräfte und wechselnde Axialkräfte wirken. Der Nenndruckwinkel von 30 Grad ermöglicht eine wirksame Kraftübertragung in beide Richtungen. Das Lager wird bevorzugt dort eingesetzt, wo eine steife axiale und radiale Führung der Welle verlangt wird. Der integrierte Sprengring am Außenring spart axialen Bauraum, da das Gehäuse ohne zusätzliche Gehäusedeckel oder Anschlagschultern ausgeführt werden kann.
Das Nachsetzzeichen ANR kennzeichnet die Ausführung mit Ringnut und vormontiertem Sprengring im Außenring. Diese Bauform vereinfacht die axiale Sicherung direkt in der Gehäusebohrung und verkürzt Montagezeiten bei der Instandhaltung. Mit der engen Toleranzklasse P6 (ABEC 3) weist das Lager eine präzise Rundlaufgenauigkeit auf. Das offene Lager erfordert eine Schmierung über das umgebende Aggregat, da es ohne integrierte Schleifdichtungen ausgeführt ist.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 49,2 mm. Das zweireihige Design vereint die Tragfähigkeit zweier einreihiger Einheiten in einem kompakten Bauteil mit genormter Ringnut.
Das Kürzel ANR steht für eine Ringnut mit passendem Sprengring am Außenring. Dieser Ring dient der axialen Fixierung im Lagergehäuse. Dadurch kann das Lager formschlüssig gehalten werden, ohne dass aufwendige Gehäuseschultern in der Gehäusewandung erforderlich sind.
Der Druckwinkel von 30 Grad bestimmt die Wirkungslinie der übertragenen Kräfte zwischen Innen- und Außenring. Er befähigt das zweireihige Schrägkugellager dazu, Radialkräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen stabil aufzunehmen. Dies unterstützt eine steife Führung der gelagerten Welle im laufenden Betrieb.
Die Toleranzklasse P6, international auch als ABEC 3 bezeichnet, bietet engere Maß- und Lauftoleranzen als die Normaltoleranz. Dies verringert den radialen Rundlauffehler der Bauteile. Die erhöhte Genauigkeit unterstützt einen gleichmäßigen Lauf und eignet sich für Baugruppen mit gesteigerten Anforderungen an die Führungspräzision.
Ohne Deck- und Dichtscheiben ausgeführt, erlaubt dieses Lager die Schmierstoffversorgung direkt über das umgebende System, beispielsweise durch Ölumlauf oder Gehäusefett. Gleichzeitig ermöglicht die offene Gestaltung eine direkte Nachschmierung und vermeidet zusätzliche Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen.
Mit dem Werkstoff 100Cr6 und dem Stahlblechkäfig ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Bereichs behält der Standard-Wälzlagerstahl seine Formstabilität. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der für die jeweilige Einsatztemperatur freigegeben ist.
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