SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 35,20 € | 668,76 € |
| 3 | 70,40 € | 633,56 € |
Das Schrägkugellager 7322 BEM von SKF nimmt mit 40 Grad Druckwinkel und Messingkäfig hohe kombinierte Belastungen bei 110 mm Wellendurchmesser auf.
Mit dem Schrägkugellager 7322 BEM erhalten Sie ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 besitzt die Hauptabmessungen 110 mm Bohrung, 240 mm Außendurchmesser sowie 50 mm Breite. Das offene Lager verfügt über normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Durch den massiven Außenring ohne Flansch oder Nut fügt sich dieses Modell passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen ein und nimmt radiale sowie einseitig axiale Kräfte auf.
Diese Bauform nimmt gleichzeitig radiale Kräfte und hohe einseitige Axiallasten an der Lagerstelle auf. Bedingt durch den Druckwinkel von 40 Grad leitet das Lager axiale Belastungen gezielt über die schräg angeordneten Laufbahnen weiter. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau bei Wellenlagerungen mit hohen kombinierten Lasten. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, montieren Konstrukteure häufig ein zweites Lager als Gegenführung.
Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei Schwingungen oder thermischer Beanspruchung aus. Zusammen mit der Auslegung für Temperaturen von -20 bis +200 Grad erlaubt das Bauteil den Einsatz unter anspruchsvollen thermischen Umgebungsbedingungen. Weil es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, stimmen Sie die Schmierstoffversorgung über externe Schmiersysteme wie Ölumlauf oder Fettkammern ab. Achten Sie bei der Konstruktion zudem auf geeignete externe Abdichtungen gegen Schmutzeintrag.
Das Wälzlager verfügt über eine Bohrung von 110 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Baubreite von 50 mm. Die Fertigung erfolgt in Standardausführung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Der zylindrische Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut und erlaubt den bündigen Einbau in passende Gehäuseaufnahmen.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad ermöglicht die Aufnahme hoher axialer Kräfte in einer Richtung. Je steiler der Winkel ausgeführt ist, desto besser stützt das Wälzlager axiale Belastungen im Verhältnis zu den Radialkräften ab.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine werksseitigen Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel gelangt direkt an Laufbahnen und Wälzkörper, weshalb Anwender meist eine Ölumlaufschmierung oder eine manuelle Fettfüllung vorsehen. Die Gehäusekonstruktion sollte mit externen Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen versehen sein, um Schmutzpartikel abzuhalten und das Austreten von Schmierstoff zu verhindern.
Der massive Käfig aus Messing hält die Wälzkörper im gleichmäßigen Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung im Lauf. Messingwerkstoffe bieten bei Stoßbelastungen, schnellen Drehzahlwechseln und hohen Temperaturen bis +200 Grad eine hohe Formstabilität. Dies trägt zu einer ruhigen Führung der Kugeln auch unter rauen Betriebsbedingungen bei.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Standardspiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen vor dem Einbau. Beim Aufpressen auf die Welle und beim Einsetzen in das Gehäuse verringert sich dieses Spiel durch die Passungsüberdeckung. Bei Schrägkugellagern entsteht das eigentliche Betriebsspiel in der Regel erst durch die gezielte axiale Anstellung im Verbund mit einem Gegenlager.
Ein einzelnes Schrägkugellager dieser Bauart nimmt Axialbelastungen konstruktionsbedingt nur in einer axialen Richtung auf. Für wechselnde oder beidseitig wirkende Axialkräfte werden zwei Lager in O- oder X-Anordnung gegeneinander montiert. Dadurch stützt jedes Lager jeweils eine Lastrichtung ab und bildet eine axial spielfreie oder vorgespannte Lagerung.
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