FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,24 € | 23,56 € |
| 35 | 2,48 € | 22,32 € |
Das FAG Schrägkugellager 7303 -B-XL-JP (17x47x14 mm) nimmt hohe Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte über einen 40-Grad-Druckwinkel auf.
Das Schrägkugellager 7303 -B-XL-JP von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Radial-Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit 17 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite. Durch die schräg gegeneinander versetzten Laufbahnen eignet sich die Konstruktion speziell für kombinierte Beanspruchungen. Mit seiner offenen Bauweise ohne integrierte Dichtung lässt sich das Lager direkt in bestehende Schmierkreisläufe integrieren. Konstrukteure und Instandhalter nutzen die definierte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) für den präzisen Einbau.
Der Einsatz erfolgt vorrangig dort, wo radiale Lasten zeitgleich mit einseitigen Axialkräften auftreten. Da ein Schrägkugellager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau im Maschinenbau häufig als gegeneinander angestelltes Lagerpaar in X- oder O-Anordnung. Typische Einsatzbereiche umfassen Wellenlagerungen, bei denen definierte axiale Führungskräfte abgestützt werden müssen. Die Ausführung arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet den Druckwinkel von 40 Grad, welcher für die Aufnahme hoher Axiallasten ausgelegt ist. Der Stahlblechkäfig (JP) führt die Wälzkörper gleichmäßig und hält den thermischen Beanspruchungen im spezifizierten Bereich stand. Da es sich um ein offenes Lager handelt, ist für eine geeignete externe Gehäusedichtung sowie eine stetige Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl am Einsatzort zu sorgen.
Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Baubreite von 14 mm entspricht dieses Wälzlager den gängigen Standardabmessungen der Reihe 7303. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße erlauben eine direkte Integration auf Wellen mit passendem Lagersitz.
Der Druckwinkel beschreibt die Wirkungslinie, entlang der die Kontaktkräfte von einer Laufbahn über die Kugel auf die andere Laufbahn übertragen werden. Bei einem Winkel von 40 Grad nimmt das Lager hohe Axialkräfte in einer Richtung auf. Es erfordert stets eine radiale oder axiale Gegenkraft, weshalb Schrägkugellager meist paarweise angestellt werden.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit des verwendeten Standard-Wälzlagerstahls (100Cr6) sowie die thermische Beständigkeit des Stahlblechkäfigs tragen dazu bei, dass das Bauteil auch bei erhöhter Betriebswärme formstabil bleibt. Ein passender Schmierstoff für diesen Temperaturbereich ist vom Anwender vorzusehen.
Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht die direkte Schmierung über das umgebende Aggregat, beispielsweise im Ölbad oder über eine Zentralschmieranlage. Dadurch entfällt die Reibung schleifender Dichtlippen. Um Verunreinigungen und Schmierstoffverlust zu verhindern, ist die Lagerstelle im Gehäuse über externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe zu schützen.
Dieses Modell besitzt einen Stahlblechkäfig, der durch das Nachsetzzeichen JP gekennzeichnet ist. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Sie widerstehen gängigen Schmierstoffen und eignen sich für den Einsatz bis zur oberen Temperaturgrenze des Lagers von 150 Grad Celsius.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Die eigentliche Betriebs- und Axialluft entsteht bei einreihigen Schrägkugellagern jedoch erst beim Einbau durch das gezielte Anstellen gegen ein zweites Lager. Über Distanzringe oder Wellenmuttern lässt sich die gewünschte Vorspannung oder das Axialspiel für die jeweilige Anwendung einstellen.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/