SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 59,30 € | 1.126,69 € |
| 3 | 118,60 € | 1.067,39 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3320 A von SKF mit den Maßen 100x215x82,6 mm nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf.
Dieses Schrägkugellager 3320 A ist als zweireihiges Wälzlager ausgeführt und entspricht im Aufbau zwei einreihigen Lagern in O-Anordnung bei kompakter Baubreite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt die Ausführung über einen Druckwinkel von 30 Grad. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in beiden Kugelreihen. Das Lager stammt von SKF und besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem dort, wo Wellen bei hohen radialen Kräften zusätzlich in beiden axialen Richtungen präzise geführt werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieantrieben und Getriebelagerungen mit kombinierten Belastungsprofilen. Durch die zweireihige Ausführung spart das Lager axialen Bauraum gegenüber zwei separat montierten Einzellagern ein und bietet gleichzeitig eine hohe Kippsteifigkeit bei Momentbelastungen im Betrieb.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbau eine saubere Montageumgebung sowie eine externe Abdichtung des Lagergehäuses. Über das Gehäuse erfolgt auch die Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl. Das Bauteil weist eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) auf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, was bei der Wahl des Schmierstoffs berücksichtigt werden sollte.
Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Gesamtbreite von 82,6 mm entspricht das Bauteil den genormten Hauptabmessungen für zweireihige Schrägkugellager dieser Größe.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern bezogen auf die Radialebene. Ein Nenndruckwinkel von 30 Grad unterstützt die Aufnahme von Axialkräften in beiden Richtungen und begünstigt eine steife Führung der Welle.
Offene Wälzlager lassen sich direkt in bestehende Schmierkreisläufe mit Öl oder Fett integrieren. Zudem entfallen Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen, was thermische Belastungen im Dauerbetrieb reduziert. Das umgebende Gehäuse übernimmt dabei die Abdichtung gegen Schmutz.
Ausgelegt ist die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Für den sicheren Betrieb in diesem Temperaturfenster muss das eingesetzte Schmiermittel auf die jeweilige Umgebungstemperatur abgestimmt sein.
Der werksseitige Spielraum zwischen Außenring, Innenring und Kugeln vor dem Einbau entspricht dem Standard. Dieser ist so bemessen, dass sich die Lagerluft nach dem Aufpressen auf die Welle und bei Erwärmung im Betrieb auf das vorgesehene Betriebsspiel einstellt.
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