FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 24,00 € | 455,91 € |
| 3 | 47,99 € | 431,92 € |
Das Schrägkugellager 3318 von FAG nimmt mit 90x190x73 mm hohe radiale sowie beidseitig axiale Kräfte auf und spart wertvollen axialen Bauraum.
Dieses zweireihige Schrägkugellager 3318 überträgt kombinierte Belastungen über zwei getrennte Kugelreihen. Durch die offene Bauform ohne integrierte Schleifdichtungen eignet sich das Wälzlager für Anwendungen mit bauseitiger Schmierstoffversorgung über Fett oder Öl. FAG fertigt Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), was eine solide Formstabilität unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen unterstützt.
Die Lagerung ist gezielt dafür ausgelegt, kombinierte Beanspruchungen aus Radialkräften und beidseitig wirkenden Axialkräften aufzunehmen. Ein zweireihiger Aufbau entspricht dabei funktionell zwei gegeneinander montierten einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, benötigt auf der Welle jedoch weniger axiale Baubreite als ein separat zusammengestellter Lagersatz. Durch die feste innere Abstimmung entfällt zudem das Einstellen des axialen Lagerspiels bei der Montage, was den Einbau in Wellenführungen mit wechselnden Axialschüben vereinfacht.
Der robuste Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf ihrer Umlaufbahn und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius freigegeben. Dank der normalen Radiallagerluft und der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) lässt sich das Schrägkugellager 3318 standardisiert in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch eine unkomplizierte axiale Montage in glatte Lagersitze ermöglicht wird.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Gesamtbreite von 73 mm auf. Der Außenring besitzt eine glatte, zylindrische Mantelfläche ohne Haltenut oder Flansch.
Zweireihige Schrägkugellager nehmen durch ihre gegeneinander geneigten Laufbahnen sowohl hohe Radialkräfte als auch axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf. Sie bieten damit eine steife Wellenführung bei wechselnden axialen Schubkräften.
Die offene Bauform ohne schleifende Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Zirkulation von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Aggregat. Zudem reduziert das Fehlen berührender Dichtlippen die innere Reibung und die Wärmeentwicklung bei höheren Drehzahlen.
Das Wälzlager arbeitet in einem Bereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und der durchgehärtete Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne maßhaltig.
P0 ist die Standard-Toleranzklasse für Industriewälzlager nach DIN- und ISO-Vorgaben und entspricht der US-amerikanischen Bezeichnung ABEC 1. Sie deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus an Maß- und Lauffehlertoleranzen vollständig ab.
Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft (Normalluft). Diese Standardausführung ist für gängige Passungsauslegungen auf Wellen und in Gehäusen ohne extreme thermische Ausdehnungsunterschiede bemessen.
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