3318  A Schrägkugellager von SKF
3318  A Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 3318 A

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
190 mm
Breite
73 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P6, Laufgenauigkeit P5
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
30 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Version
Explorer
Gewicht
8,544 kg
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Schrägkugellager SKF 3318 A
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Schrägkugellager SKF 3318 A

Das zweireihige Schrägkugellager 3318 A von SKF nimmt mit 90 mm Bohrung und 30 Grad Druckwinkel kombinierte Lasten auf.

Das zweireihige Schrägkugellager 3318 A von SKF kombiniert radiale Tragfähigkeit mit beidseitiger axialer Kraftaufnahme. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Explorer-Ausführung, verfügt die Baueinheit über die Hauptabmessungen 90 x 190 x 73 mm. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen. Dank der offenen Bauform ohne Dichtscheiben eignet sich dieses Wälzlager für Schmierölkreisläufe oder externe Gehäuseabdichtungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.

Wofür eignet sich das zweireihige Schrägkugellager 3318 A?

Konstrukteure nutzen dieses Lager bevorzugt an Wellenpositionen, an denen gleichzeitig hohe Radialkräfte und wechselnde Axialkräfte wirken. Durch den Nenndruckwinkel von 30 Grad nimmt die Konstruktion Axialschub aus beiden Richtungen auf, ohne dass ein separates Gegenlagerpaar nötig ist. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen mit kombinierten Lastfällen und wechselnder Kraftrichtung. Die Ausführung ohne Nut oder Flansch am Außenring ermöglicht einen bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen und vereinfacht die Gehäusekonstruktion.

Welche Bedeutung haben die Toleranzklassen P6 und P5 bei diesem Lager?

Bei der Auslegung anspruchsvoller Baugruppen spielen Einbaumaße und Rundlauf eine entscheidende Rolle. Dieses Modell vereint Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit erhöhter Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Das bedeutet engere Toleranzbänder am Außen- und Innendurchmesser sowie einen reduzierten Rundlauffehler im Betrieb. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft trägt diese Abstimmung zu einem vibrationsarmen Lauf bei geführten Wellen bei.

Welche Maße hat das Schrägkugellager 3318 A?

Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Gesamtbreite von 73 mm auf. Die Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für zweireihige Schrägkugellager dieser Baugröße und bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse.

Welche Funktion erfüllt der Druckwinkel von 30 Grad?

Der Druckwinkel von 30 Grad bestimmt die Wirkungslinie der Kontaktkräfte zwischen Laufbahn und Kugeln relativ zur Radialebene. Dieser Winkel verleiht dem zweireihigen Lager Steifigkeit gegenüber axialen Kräften. Die Bauform nimmt dadurch Belastungen in beiden Achsrichtungen auf und stützt kombinierte Lasten im Betrieb ab.

Was zeichnet die Toleranzen P6 und P5 aus?

Die Einstufung P6 bezieht sich auf die Maßgenauigkeit, während P5 die Laufgenauigkeit definiert. Beide Klassen bieten engere Toleranzgrenzen als die Normaltoleranz. Die verbesserte Rundlaufgenauigkeit nach P5 reduziert Schwingungen im Betrieb, was sich besonders bei höheren Drehzahlen und fein ausgewuchteten Maschinenwellen positiv bemerkbar macht.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager freigegeben?

Das Lager deckt einen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Der Werkstoff 100Cr6 und der verbaute Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerstelle ausgelegt ist.

Warum ist das Schrägkugellager 3318 A offen ausgeführt?

Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffaustausch bei Ölbad- oder Umlaufschmierungen. Das Schmieröl transportiert Wärme direkt aus der Wälzzone ab und spült eventuelle Partikel heraus. Der Anwender sieht für solche Lagerstellen eine externe Gehäusedichtung vor, um das Lager vor Verschmutzung zu schützen.

Aus welchem Werkstoff besteht der Käfig dieses Wälzlagers?

Im Inneren des Lagers kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus und führt die Kugeln gleichmäßig. Zudem verträgt der Stahlblechkäfig die im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius auftretenden thermischen Bedingungen formstabil.

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Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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